Für Harald Lesch wird das Klima zur Überlebensfrage

Extremwetter, steigende Meere und Millionen Klimaflüchtlinge zeigen: Der Klimawandel ist kein Zukunftsszenario mehr.

In «Terra X Harald Lesch – … und wie die Welt mit dem Klima ringt», am Dienstag, 3. März 2026, um 22:45 Uhr im ZDF, macht sich der Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist auf eine globale Spurensuche. Die Dokumentation zeigt eindrücklich, wie real und spürbar die Folgen der Erderwärmung bereits heute sind – und wie unterschiedlich Länder und Gesellschaften versuchen, mit ihnen umzugehen.

Der Klimawandel schreitet unaufhaltsam voran: Die globale Durchschnittstemperatur liegt bereits rund 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Neben schleichenden Veränderungen wie schmelzenden Gletschern, steigendem Meeresspiegel und der Verschiebung ganzer Klimazonen nehmen vor allem Extremwetterereignisse zu. Hitzewellen, Stürme und Überschwemmungen zerstören Lebensräume, destabilisieren Regionen und zwingen immer mehr Menschen zur Flucht.

Ein Schwerpunkt der Sendung liegt auf Bangladesch, wo Überflutungen und Landverlust längst zum Alltag gehören. Millionen Menschen sind dort innerhalb ihres Landes auf der Suche nach Sicherheit – oft ohne Perspektive. Besonders betroffen sind marginalisierte Gruppen wie die sogenannten „Manta People“, nomadische Fischer ohne Rechte, ohne Land und ohne Schutz. Sie stehen exemplarisch für jene, die kaum zur Klimakrise beigetragen haben, aber ihre Folgen am härtesten spüren.

Einen Kontrast bilden die Niederlande: Auch hier ist das Wasser allgegenwärtig, doch finanzielle Mittel und technologische Lösungen eröffnen andere Möglichkeiten. Mit mehr als 18.000 Kilometern Deichen, Sperrwerken und modernen Schutzsystemen stemmt sich das Land gegen die steigenden Meere. In riesigen Testanlagen werden Deiche mit künstlich erzeugten Monsterwellen belastet, um ihre Widerstandsfähigkeit zu prüfen – ein Wettlauf gegen eine Zukunft mit immer extremeren Bedingungen.
25.01.2026 09:31 Uhr Kurz-URL: qmde.de/168331
Fabian Riedner

super
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