Pillen statt Party: «Die Spur» informiert über neue Probleme

Schmerzmittel und Beruhigungstabletten gelten als harmlos doch für immer mehr junge Menschen werden sie zur gefährlichen Droge mit tödlichen Folgen.

In der Doku-Reihe «Die Spur» läuft am Mittwoch, 4. März 2026, um 22:45 Uhr im ZDF die neue Dokumentation „Benzos, Tilidin, Oxys – Jugend im Rausch“. Der Film von Sanja Hardinghaus und Susanne Amann ist bereits ab 18.00 Uhr im Streaming abrufbar und nimmt ein wachsendes gesellschaftliches Problem in den Blick: Medikamentenabhängigkeit in Deutschland – mit besonderem Fokus auf junge Menschen.

Schätzungen zufolge sind rund 2,9 Millionen Menschen hierzulande abhängig von Medikamenten. Darunter befinden sich zunehmend Jugendliche und junge Erwachsene, die Benzodiazepine, Tilidin oder Oxycodon nicht mehr nur medizinisch, sondern gezielt als Rauschmittel konsumieren. Was oft mit Neugier oder Selbstmedikation beginnt, endet nicht selten in schwerer Abhängigkeit – und in manchen Fällen tödlich.

Die Dokumentation zeichnet nach, wie leicht diese Substanzen verfügbar sind und warum sie gerade für junge Menschen so attraktiv wirken. Sie beleuchtet den Alltag Betroffener, spricht mit Fachleuten und konfrontiert zentrale Akteure des Systems mit kritischen Fragen: Welche Verantwortung tragen Pharmahersteller? Wie gehen Ärztinnen, Ärzte und Apotheker mit dem Missbrauchspotenzial dieser Medikamente um? Und wo versagt die Kontrolle?
25.01.2026 08:31 Uhr Kurz-URL: qmde.de/168330
Fabian Riedner

super
schade


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Die Spur

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