Auch die zweite Staffel konnte Sat.1 nicht zum Glück führen. Die Quoten sind sogar gefallen.
In der zweiten Jahreshälfte 2024 strahlte Sat.1 die 81 Episoden von «Die Spreewaldklinik» aus, die mit 0,75 Millionen Zuschauern halbwegs überzeugten. Der Marktanteil lag bei niedrigen 3,8 Prozent. Noch enttäuschender war das Ergebnis bei den 14- bis 49-Jährigen: Hier wurden lediglich 0,13 Millionen gemessen, was zu 4,2 Prozent Marktanteil führte.
Ein Jahr später startete die zweite Staffel, die mit 126 Episoden noch einmal deutlich länger ausfällt. Die Premiere am Montag, den 30. Juni 2025, sahen um 19.00 Uhr nur noch 0,53 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren, der Marktanteil lag bei 3,5 Prozent. Lediglich 0,12 Millionen 14- bis 49-Jährige sahen zu, der Marktanteil bewegte sich bei 5,3 Prozent. Am Dienstag, den 1. Juli 2025, folgte die zweite Episode. Während das Interesse insgesamt auf 0,59 Millionen stieg, verabschiedeten sich bereits einige jüngere Zuschauer: Nur noch 0,10 Millionen waren dabei, was zu schwachen 4,4 Prozent führte. Die dritte Folge erreichte 0,63 Millionen Zuschauer und 3,6 Prozent Marktanteil, bei 0,12 Millionen jungen Menschen wurden 4,3 Prozent gemessen.

Nachdem die Werte beim Gesamtpublikum zweimal in Folge gestiegen waren, ging es am Donnerstag auf 0,57 Millionen hinab, der Marktanteil lag bei 3,7 Prozent. Einen deutlichen Absturz erlebte das Format bei den jungen Menschen mit nur noch 0,06 Millionen und 2,6 Prozent. Doch schon in der folgenden Woche zeigte «Die Spreewaldklinik», dass die Quoten noch weiter sinken können. Am Montag sahen nur 0,05 Millionen junge Menschen zu, was einem Marktanteil von 1,8 Prozent entsprach. Die Dienstagepisode kam mit 0,06 Millionen immerhin auf 2,6 Prozent. Mit 0,07 Millionen Umworbenen am Donnerstag erreichte die Serie 3,4 Prozent. Am Freitag wurden 0,08 Millionen verbucht, womit vier Prozent Marktanteil in der Zielgruppe erzielt wurden.
Vor allem Mitte August hatte «Die Spreewaldklinik» einen kleinen Lauf: Die Reichweiten siedelten sich bei rund 0,70 Millionen Zuschauern an, am 13. August wurden sogar 0,77 Millionen Zuschauer eingefahren, am 14. August konnte dieser Wert bestätigt werden. An diesen Tagen sahen 0,09 und 0,12 Millionen Zuschauer aus der Zielgruppe zu, sodass jeweils 5,3 Prozent Marktanteil erreicht wurden. Bis zum 25. August lagen die Reichweiten bei bis zu 0,75 Millionen Zuschauern, danach verlor die Serie wieder an Schwung.

Ein zweites Hoch verbuchte die tägliche Serie Mitte Oktober. Die Episode vom Dienstag, den 21. Oktober, erreichte 0,82 Millionen Zuschauer; mit 0,08 Millionen Umworbenen wurden 3,2 Prozent Marktanteil erzielt. In den darauffolgenden Tagen lagen die Reichweiten bei 0,76, 0,80 und 0,64 Millionen Zuschauern. Im November und Dezember geriet «Die Spreewaldklinik» schließlich deutlich unter Druck. Das Staffelfinale erreichte zumindest zwischen Weihnachten und Neujahr noch einmal 0,73 Millionen Zuschauer und 3,7 Prozent Marktanteil. Mit 0,13 Millionen aus der Zielgruppe wurden 5,1 Prozent eingefahren. Insgesamt verbuchte die zweite Runde der Serie lediglich 0,66 Millionen Zuschauer und 3,8 Prozent Marktanteil. Bei den jungen Menschen wurden nur noch 0,08 Millionen gemessen, was 3,2 Prozent bedeutete.
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