In dieser Ausgabe geht es nicht nur um die RTL-Entlassungen, sondern auch um «Eine halbe Stunde ist viel Zeit».
Zwischen Weihnachten und dem 8. Januar strahlten Das Erste, der WDR und der BR die neue bildundtonfabrik-Comedy «Eine halbe Stunde ist viel Zeit» aus. Im Mittelpunkt steht Anke Engelke als Weddingplanerin Mareike Berger, die auf einer völlig verkorksten Hochzeit auf ihren Ex-Freund Miller (Michael Ostrowski) trifft.
Der halbstündige Spielfilm kommt nicht an die frühere bildundtonfabrik-Produktion «Kurzschluss» heran, die von Claudius Pläging geschrieben wurde. Das Erste sendete die Spielfilme in den Jahren 2022 bis 2024 jeweils einen Tag vor Silvester. Darin wurden die Bürgermeisterin Bettina Maurer und der Geschäftsmann Martin Hofmann in ausweglose Situationen eingeschlossen. Dieses Kammerspiel sorgte für zahlreiche witzige Momente.
Außerdem beschäftigen sich Mario Thunert und Fabian Riedner mit der Entlassungswelle bei RTL. Die Entscheidung, Formate wie «Gala», «Prominent» und «#VOXStimme» zu streichen, ist nachvollziehbar, da die Sendungen keinen eigenen Einschaltimpuls gaben. Allerdings wird auch das bisherige RTL-Frühstücksfernsehen geopfert, weil die Mediengruppe mit ntv bereits ein weiteres Morgenprogramm anbietet.
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