Während es zwischenzeitlich okay aussah, erfolgte mit dem Sat.1-Wechsel ein Einbruch bei den Umworbenen.
Der Musiker Calum Scott war Coach der
«The Voice: Comeback Stage». Dort wollte er Talenten, die in der Hauptshow ausgeschieden waren, eine zweite Chance geben. Kandidaten erhielten in dem Spin-Off also die Gelegenheit, zurück in den Wettbewerb zu kommen, egal ob sie in den Blind Auditions nicht gebuzzert wurden oder es bis in die Teamfights geschafft haben. Wer mit seiner Stimme Calum Scott beeindrucken konnte, durfte sich bei ihm nochmal beweisen und um einen von zwei Plätzen im TVOG-Halbfinale kämpfen.
Am Donnerstag, 9.Oktober 2025 um 22.55 Uhr meldete sich der Nachklapp erstmals in der aktuellen Runde bei ProSieben. Die erste Episode konnte sich dabei allerdings nur einen durchwachsenen Zielgruppen-Anteil von 7,4 Prozent sichern, weil 0,24 Millionen Fans dranblieben. Am Gesamtmarkt wurden annehmbare 5,8 Prozent zu 0,92 Millionen erreicht.

Etwas ausgebaut werden konnte das Interesse dann sieben Tage später, als die Zielgruppen-Reichweite auf 0,25 Millionen stieg. Der Marktanteil, der daraus erwuchs, steigerte sich deutlicher auf passable 8,8 Prozent. Am Gesamtmarkt liefs ob 1,03 Millionen zu 7,7 sogar richtig schön. Dies sollten jedoch auch die Bestwerte bleiben...
Spätestens mit dem Wechsel nach Sat.1 (wo dann auch die Hauptshow nur noch lief) ergab sich folglich ein merklicher Bruch. Am Freitag, den 17. November gegen 23.10 Uhr ratterte man folglich auf nur noch 0,18 Millionen Zielgruppen-Leute mit einem enttäuschenden Anteil von 6,0 Prozent. Diese Abwärtsbewegung schlug auch bei den über 50-jährigen durch, die nur noch mit 0,76 Millionen zusahen – Negativrekord.

Während in der Woche darauf sehr ähnliche Dimensionen zustande kamen, rutschte die Zielgruppe am 21. November dann sogar in richtiggehend desolate Sphären: Bloß noch äußerst schmale 4,4 Prozent gelangen wegen 0,12 Millionen. Insgesamt verblieb man ob 0,79 Millionen zu hinnehmbaren 5,6 Prozent wenigstens konstant. Mit der Abschlussfolge sieben Tage später konnte man sich zumindest nochmal leicht auf aber weiter recht behäbige 6,6 Prozent (0,21 Millionen) der Umworbenen verbessern.

In der Endabrechung verbleiben für aktuelle Runde von «The Voice: Comeback Stage» Durchschnittswerte von ausbaufähig durchwachsenen 6,9 Prozent (0,20 Millionen) der Jüngeren wie zumindest recht d'accord gehenden 6,1 Prozent (0,87 Millionen) am Gesamtmarkt. Zu bemerken ist, dass sich die im Verlauf nachgelassenen Zahlen auch durch den immer schwächer werdenden Vorlauf der Muttersendung decken, die bekanntlich zu Beginn mit den Blind-Auditions ihre stärkste Phase hat. Zwar sind durchaus schwächere Lead-Outs vorstellbar (wie bspw. Bei «The Taste» oder bei «Das große Backen» zu sehen), ein wirklicher Erfolg ist aber auch der The Voice-Nachklapp nicht.
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