Ein neues «Lebenslinien»-Porträt zeichnet den bewegten Lebensweg des ehemaligen Talkmasters Ricky Harris nach.
Das BR Fernsehen widmet dem früheren Talkshow-Moderator Ricky Harris ein neues Porträt aus der Reihe
«Lebenslinien». Der Film „Ricky Harris – Überlebenslustig“ ist am Montag, den 19. Januar 2026, um 22.00 Uhr im BR zu sehen und bereits ab dem 15. Januar 2026 in der ARD Mediathek abrufbar.
Der Film blickt auf einen Lebensweg voller Brüche und Neuanfänge zurück. Aufgewachsen in Detroit als erstes schwarzes Kind in einer weißen Nachbarschaft, lernte Ricky Harris früh, mit Aufmerksamkeit umzugehen. Nach einer Ausbildung zum Entertainer führte ihn sein Weg nach Deutschland, wo er zunächst fernab des Rampenlichts arbeitete. Der Durchbruch schien greifbar, als er beim Homeshopping entdeckt wurde und schließlich eine eigene Talkshow im Privatfernsehen erhielt.
Doch der schnelle Aufstieg wurde abrupt gestoppt. Die Sendung wurde von Sat.1 nach knapp einem Jahr abgesetzt, die Themen galten als zu reißerisch, zudem geriet Harris wegen sprachlicher Unsicherheiten zunehmend unter Druck. Es folgten öffentliche Kritik, persönliche Krisen und schließlich der Rückzug aus der Öffentlichkeit. Auch privat geriet sein Leben aus den Fugen: Die Ehe zerbrach, gesundheitliche Rückschläge – darunter eine schwere Nierenerkrankung – und ein schwerer Autounfall warfen ihn weiter zurück.
„Ricky Harris – Überlebenslustig“ erzählt jedoch keine reine Absturzgeschichte. Vielmehr zeigt das Porträt einen Mann, der sich trotz zahlreicher Rückschläge immer wieder neu erfindet und nicht aufgibt. Der Film von Kim Koch verbindet persönliche Erinnerungen mit aktuellen Einblicken und zeichnet das Bild eines Entertainers, der seinen Humor und seine Lebenslust auch in schwierigen Zeiten nicht verloren hat.
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