Mit den Studios gründet FOX Entertainment eine neue, digital ausgerichtete Einheit für Creator-getriebene Formate – zum Start mit einigen der weltweit bekanntesten Food-Creator.
FOX Entertainment hat die Gründung der FOX Creator Studios (FCS) bekanntgegeben. Die neue Division ist als „digital-first“-Studio konzipiert und soll gezielt mit Creatorn der nächsten Generation zusammenarbeiten, um neue Formate, skalierbare Marken und langfristig verwertbare IP zu entwickeln. Zum Start setzt FOX auf den besonders reichweitenstarken Food-Bereich und versammelt dafür ein hochkarätiges internationales Creator-Line-up.
Zum Auftakt gehören unter anderem Gordon Ramsay, Rosanna Pansino, das britische Duo Jolly, Sorted Food, Food Theorists sowie Little Remy Food zum neuen Studio. Gemeinsam erreichen diese Creator weltweit viele zig Millionen Follower auf Plattformen wie YouTube, TikTok und Instagram. FOX will seine Produktionskompetenz, internationale Vertriebsstrukturen und Vermarktungsstärke nutzen, um diese Marken weiter auszubauen und neue, plattformübergreifende Inhalte zu entwickeln.
Nach Angaben von FOX soll FCS nicht nur Inhalte produzieren, sondern auch als langfristiger Wachstumspartner für Creator fungieren. Ziel ist es, neue Erlösmodelle zu erschließen, Abhängigkeiten von Plattform-Algorithmen zu reduzieren und Creator-Marken in Richtung Franchise- und Format-IP weiterzuentwickeln. „Creator sind die Produktionsfirmen, Storyteller und Superstars von heute“, erklärte FOX-Entertainment-CEO Rob Wade. Man wolle ihnen helfen, globale Reichweiten aufzubauen und neue kulturelle Marken zu schaffen.
Der Start mit dem Food-Segment ist bewusst gewählt: FOX arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Gordon Ramsay zusammen und sieht kulinarische Inhalte als besonders internationales, plattformübergreifendes Wachstumsfeld. Weitere thematische Verticals sind bereits in Planung und sollen in den kommenden Monaten vorgestellt werden. Mit den FOX Creator Studios positioniert sich der US-Konzern klar im wachsenden Creator-Ökosystem – und reagiert auf die zunehmende Verschiebung von Reichweite und Relevanz weg vom klassischen Fernsehen hin zu digitalen Plattformen.
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