Im Anschluss bekommt nochmal Nutella sein Fett weg.
Von Tomatensuppe über Currywurst bis hin zum veganen Falafel-Wrap: Die Deutsche Bahn wirbt mit "Genuss auf ganzer Strecke". Welche Tricks die Bordgastronomie anwendet, zeigt Sebastian Lege. Tun wird er dies am Dienstag, den 17. Februar 2026, um 20.15 Uhr, innerhalb der
«besseresser»-Reihe im ZDF. Im Streaming ist die Ausgabe ab dem gleichen Tag um 10.00 Uhr verfügbar.
Darum gehts genau: Die Bahn hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschlands bester Gastgeber zu sein. Dazu soll auch das Bordrestaurant beitragen – mit Getränken, Snacks und aufgewärmten Speisen aus der Mikrowelle. Sebastian Lege nimmt vier beliebte Produkte genauer unter die Lupe. Ob als Vorspeise oder kleiner Snack: Tomatensuppe ist ein Klassiker auf deutschen Speisekarten. Die Version der Deutschen Bahn überrascht mit einem Tomatenanteil von nur 54 Prozent. Sebastian Lege zeigt, wie Wasser zu einer der Hauptzutaten wird und welche Rolle modifizierte Stärke dabei spielt. Während eine klassische Tomatensuppe mit wenigen frischen Zutaten auskommt, setzt die Bahn auf mehr als 20 Komponenten, darunter Zucker, Karamellzucker und diverse Bindemittel...
Wer sich vegan ernährt, findet im Bahn-Bistro den "Oriental-Falafel-Wrap". Was die Zielgruppe möglicherweise enttäuscht: Der Wrap enthält nur drei kleine Falafelbällchen. Diese bestehen nicht nur aus Kichererbsen, sondern auch aus Hartweizen und Paniermehl. Dazu gibt es eine exotische Soße, die wenig mit dem Original zu tun hat. Dennoch hat es der Preis in sich: Während ein frisches Falafelsandwich schon für 3,50 € beim Imbiss zu haben ist, verlangt die Bahn etwa das Doppelte. Darüber hinaus nimmt Lege die Currywurst unter Lupe - ein Verkaufsschlager im Bordrestaurant. Er zeigt, wie die Wurst industriell verarbeitet wird, sodass sie unterwegs nur noch erwärmt werden muss.
Im Anschluss wiederholt das ZDF an diesem Abend um 21.00 Uhr übrigens die Food-Reportage (nicht besseresser)
«Greenwashed? Nutella: Das grüne Märchen von Ferrero», welche bereits 2025 gezeigt wurde und zu der Zeit mit 8,7 Prozent am Gesamtmarkt nicht wirklich verfangen konnte. Beim jüngeren Publikum sah es allerdings anhand 8,2 Prozent verhältnismäßig freundlicher aus.
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