Primetime-Check: Montag, 5. Januar 2026

Bei den Öffis wurde gemordet, bei RTL gequizzt - doch vor wie vielen Leuten?

Beginnen wir auch zum Start in die erste volle Woche des Jahres bei der Gesamtzuschauerschaft: Diesbezüglich war es das Erste Deutsche Fernsehen mit dem neuen Krimi «Morden im Norden: Weil du böse bist», der Gold holte. Denn die Produktion holte wirklich achtbare 5,83 Millionen und ganz starke 23,1 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in ungewöhnlich hoher Anzahl vertreten – klasse 13,0 Prozent bei 0,57 Millionen lagen überraschend auf Augenhöhe mit RTL.

Auf einen noch soliden Rang zwei bei allen sind schließlich die Konkurrenz-Ermittlungen im ZDF ins Ziel gekommen, welche das Krimi-Duell allerdings klar verloren. Innerhalb «In ewiger Freundschaft (1) - Ein Taunuskrimi» wurden 3,94 Millionen erhoben, welche zu für den Sender noch überdurchschnittlichen 15,6 Prozent führten - ohne Frontalkonkurrenz holen derartige Krimis allerdings im Zweiten deutlich höhere Reichweiten. In der jüngeren Gruppe gelangte man zudem nur auf 0,14 Millionen, die sehr schlechte 3,2 Prozent brachten. RTL mit dem Start einer neuen «Wer wird Millionär» 3 Millionen-Woche war schön unterwegs. Jauch fuhr gute (wenngleich nicht überragende) 13,8 Prozent ein, weil er 0,50 Millionen aus der Zielgruppe aufwies (der höhere Anteil als in der ARD lag vor allem an längerer Laufzeit). 2,80 Millionen zu weit überdurchschnittlichen 14,2 Prozent waren es gesamt.

Erfreulich lief es in dieser Alterskategorie aber auch für Sat.1 mit dem Streifen «Wochenendrebellen». Damit wies der Sender klar schöne 11,2 Prozent durch 0,47 Millionen Zielgruppen-Leute auf. Insgesamt waren es zumindest 1,24 Millionen zu annehmbaren 5,3 Prozent. RTLZWEI machte dahinter eine solide Figur. «Die Geissens Spezial: Der Überfall» holten eine klar über Sendernorm liegende Zielgruppen-Zahl von 6,5 Prozent durch 0,28 Millionen. Der zweite Teil schloss mit etwas gesunkenen 5,5 Prozent und 0,23 Millionen an. Insgesamt waren aber lediglich maximal 0,66 Millionen zu mageren 2,6 Prozent interessiert.

Gerade noch d'accord konnte VOX: Denn mit «Goodbye Deutschland» waren nicht rühmliche, aber akzeptable 6,2 Prozent bei 0,25 Millionen 14-49-Jährigen einzufahren. Insgesamt kamen nur dünne 3,1 Prozent durch 0,69 Millionen auf. Kabel Eins kam auf eine für sich ebenfalls noch annehmbare Flughöhe. Hier performte der Blockbuster-Re-Run «The Fast and the Furious» vor recht passablen 5,9 Prozent (ebenfalls 0,25 Millionen) der Jungen. Am Gesamtmarkt sah es mit 2,1 Prozent (0,52 Millionen) schlecht aus. Völlig ins Hintertreffen geriet derweil ProSieben mit der Wiederholung «The Revenant - Der Rückkehrer». Sie erreichte insgesamt bloß 0,64 Millionen zu sehr dürren 2,9 Prozent Anteil am Gesamtmarkt. Beim jungen Publikum sah es auch nicht besser aus - ganz magere 3,6 Prozent durch 0,14 Millionen kamen nur auf.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
06.01.2026 09:27 Uhr Kurz-URL: qmde.de/167753
Mario Thunert

super
schade


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Morden im Norden: Weil du böse bist Wer wird Millionär The Revenant - Der Rückkehrer Wochenendrebellen Goodbye Deutschland Die Geissens Spezial: Der Überfall The Fast and the Furious

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