Dennoch lief es auch für die Auswanderer bei der roten Kugel noch annehmbar.
Gehen sollte es in der gestrigen
«Goodbye Deutschland!»-Erstausstrahlung unter anderem um einen Neustart in Australien: Brad und Tine Geiger wandern mit ihren Kindern Chase und Milli nach Brisbane aus. Im Gepäck: jede Menge Schulden, weil das eigene Musikcafé Pleite ging. Der gelernte Dachdecker Brad hofft in seinem Heimatland Australien jetzt auf einen beruflichen Reset.
Blickt man auf die Auswertung der Einschaltquoten, ist zu konstatieren, dass «Goodbye Deutschland!» an diesem Abend in einer mäßigen Tagesform war. Konkret 0,25 Millionen der 14-49-Jährigen kamen für die Ausgabe zusammen und bescherten ihr einen annehmbaren, aber nicht wirklich berauschenden Marktanteil von 6,2 Prozent - für VOX-Verhältnisse dürfte es schon etwas mehr sein, um den Senderschnitt wieder anzuheben. Die Performance bei den älteren Zuschauenden lässt sich hingegen wieder nur auf richtig schlechte 3,1 Prozent durch 0,69 Millionen bemessen. Der Auftakt zu einer Hannover-Woche von
«Das perfekte Dinner» besorgte am Vorabend übrigens solide 8,5 Zielgruppen-Prozent bei 0,27 Millionen - zweistellige Werte wurden jedoch dieses Mal verpasst. Insgesamt waren es 0,93 Millionen zu durchwachsenen 4,3 Prozent, womit es auch schonmal besser lief.
Für eigene Verhältnisse solide lief es in der Primetime bei RTLZWEI. Dort performte
«Die Geissens Spezial: Der Überfall», in dem Robert und Carmen über einen brutalen Einbruch sprachen, klar über den Durchschnittswerten des Kanals. Bei den 14-49-jährigen interessierten sich 6,5 Prozent durch 0,28 Millionen für den ersten, sowie etwas gesunkene 5,5 Prozent durch 0,23 Millionen für den zweiten Teil des Specials - ordentliche, aber nicht exorbitante Zahlen im Vergleich zu regulären Geissens-Ausgaben. Insgesamt bewegte sich die Beteiligung im ziemlich niedrigen Bereich von maximal 2,6 Prozent ob 0,66 Millionen.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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