Die neue vierteilige Showreihe holte für VOX nur unterdurchschnittliche Reichweiten.
Im September und Oktober strahlte VOX sechs neue Folgen von «Grill den Henssler» als Sommerspecial aus, nach nur vier Wochen Pause war auch schon
«Europa grillt den Henssler» zu sehen. Doch die Macher verzichteten auf große Herausforderungen und setzten statt Profiköchen ausschließlich auf Reality-Kandidaten.
Die erste Sendung lief am Sonntag, den 23. November 2025, um 20.15 Uhr. In der Jury saßen Jana Ina Zarrella, Alexander Herrmann und Ali Güngörmüs. Mousse T. kochte für die Türkei, Frédéric Morel für Frankreich, Ross Anthony ging für das Vereinigte Königreich an den Start und Dolly Buster trat für Tschechien an. Dieses Unterfangen wollten nur 1,09 Millionen Fernsehzuschauer sehen, damit lief jedes Sommer-Special bereits erfolgreicher. Der Marktanteil lag bei 4,9 Prozent. Unter den Werberelevanten waren 0,25 Millionen dabei, das brachte VOX lediglich 5,3 Prozent.

Sieben Tage später mussten Isabel Edvardsson für Schweden, Charlotte Würdig für Norwegen, Filip Pavlovic für Kroatien und Max Stiegl für Slowenien antreten. Die Show verbesserte ihre Reichweite zwar auf 1,17 Millionen Fernsehzuschauer, allerdings waren 5,5 Prozent Marktanteil für VOX-Verhältnisse weiterhin nicht besonders gut. Das Ergebnis bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Zuschauern stieg auf 0,31 Millionen, sodass ein Marktanteil von 7,2 Prozent erreicht wurde.
Auch in der dritten Folge waren ausschließlich Freizeitköche zu sehen, was das Konzept erneut wenig spannend machte. Harry Wijnvoord kämpfte für die Niederlande, Jasna Fritzi Bauer trat für die Schweiz an, Graciela Cucchiara schwang den Kochlöffel für Italien und Panagiota Petridou ging für Griechenland an den Start. Das Ergebnis waren 1,14 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren, der Gesamtmarktanteil wurde auf 5,2 Prozent taxiert. Unter den jungen Menschen waren erneut 0,31 Millionen vertreten, sodass ein Marktanteil von 7,1 Prozent erreicht wurde.

Die letzte der vier Folgen wurde mit Brian Bojsen und Nova Meierhenrich (Dänemark), Elena Miras und ihrem Vater José (Spanien), Johann Lafer (Österreich) sowie Rúrik Gíslason und Shevardnadze Lárusson (Island) besetzt. Den Kampf der Reality-Stars – mit Ausnahme von Lafer – sahen 1,09 Millionen Fernsehzuschauer, was VOX erneut nur magere fünf Prozent Marktanteil einbrachte. Bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Menschen wurden 0,25 Millionen verbucht, damit war lediglich ein Marktanteil von 5,5 Prozent gesichert.

«Europa grillt den Henssler» war nicht nur inhaltlich eine Bankrotterklärung, sondern auch quotentechnisch enttäuschend. Die Verantwortlichen hatten sich mehr als 1,12 Millionen Fernsehzuschauer erhofft. Ein Gesamtmarktanteil von 5,2 Prozent sollte zu schlagen sein. Bei den jungen Erwachsenen waren 0,28 Millionen dabei, bei den Werberelevanten holte die VOX-Show einen Marktanteil von 6,3 Prozent. VOX sollte künftig wieder professionelle Gäste einladen, damit die Show nicht vollends ins Lächerliche abrutscht.
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