Der Krimi-Zweiteiler war 2024 ein großer Erfolg im Ersten. Am 24. Januar strahlt die ARD beide Teile noch einmal aus – angeführt von einer starken Emily Cox und beeindruckenden Reichweiten.
Mit mehr als fünf Millionen Zuschauern feierte der Krimi-Zweiteiler
«Unschuldig – Der Fall Julia B.» im Mai 2024 eine bemerkenswerte Premiere. Die Auftaktfolge erreichte 5,03 Millionen Zuschauer und überzeugende 22,7 Prozent Marktanteil, die zweite Episode steigerte sich sogar auf 23,3 Prozent – ein seltener Wert für eine Samstagsfiktion im Ersten. Am 24. Januar bringt die ARD das Drama nun erneut ins Programm, erneut in Doppelfolge ab 20:15 Uhr.
Im Mittelpunkt steht Emily Cox, die die unschuldig verurteilte Lehrerin Julia Brandt mit großer Ambivalenz und emotionaler Wucht verkörpert. Fünf Jahre saß sie für den Mord an ihrem Schüler Felix im Gefängnis, bis ein neuer Beweis ihre Unschuld belegt – ein Schock für das gesamte Umfeld, das fest an ihre Schuld geglaubt hatte. Regisseurin Ute Wieland erzählt die Geschichte eines Neuanfangs, der kaum einer ist: Julia wird gemieden, beschimpft und muss um jeden Schritt zurück ins Leben kämpfen.
Thomas Loibl gibt den Ermittler Max Kauth, der den alten Fall völlig neu bewertet. Anders als seine Vorgänger blickt er nicht nur auf Julia, sondern vor allem auf das Opfer und dessen Umfeld – und stößt schnell auf ein Geflecht aus falschen Zeugenaussagen, alten Konflikten und gut gehüteten Geheimnissen. Besonders eindringlich: die schweigenden Momente zwischen Kommissar und Protagonistin, denn Julia verschweigt weiterhin, was tatsächlich zwischen ihr und Felix geschehen ist.
Auch die Besetzung im Umfeld der Figur ist hochkarätig: Jan Krauter spielt Julias Ex-Mann, der längst ein neues Leben führt; Gerti Drassl und Peter Schneider verkörpern Felix’ Eltern, die ihren Glauben an die Schuld der Lehrerin nicht aufgeben wollen. Bettina Burchard übernimmt die Rolle der einzigen Verbündeten, die an Julias Unschuld glaubt und unermüdlich für sie kämpft.
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