Einfluss von KI im Gesundheitswesen

Künstliche Intelligenz bahnt sich ihren Weg durch alle Lebensbereiche, das Gesundheitswesen bleibt nicht unberührt. Wie kann KI das Gesundheitswesen unterstützen?

In jedem Lebensbereich kommt künstliche Intelligenz immer stärker zum Einsatz. In einigen Bereichen ist es gar nicht einmal für Verbraucher sichtbar, da die KI nur im Hintergrund arbeitet. Dies wäre beispielsweise im Online Banking der Fall. Jedoch werden noch viele weitere Bereiche von KI beeinflusst, wie unter anderem ein Kundenservice in einem Casino wie https://bruce.bet/de und das Gesundheitswesen bildet im Endeffekt keine Ausnahme.

Ansätze von KI im Gesundheitswesen lassen sich bereits in der Realität spürbar beobachten. Bei einigen Praxen kommen Apps zum Einsatz, über die man mit einem Arzt selbst einen Termin vereinbaren kann. Dies kann Sprechstundenhilfen in ihrer Arbeit entlasten, während sie eigentlich für diesen Zweck in einer Praxis angestellt sind: Terminvereinbarung mit Patienten. Es kann jedoch vorkommen, dass ein Patient seinen Termin vergisst, sodass Apps zur Terminvereinbarung die Patienten an bevorstehende Termine erinnern können. Dies kann durchaus sehr hilfreich sein, wie auch weitere Aspekte des Gesundheitswesens, die KI bereits beeinflusst:
● Telemedizin
● Analyse bildgebender Untersuchungen
● Entwicklung von Medikamenten
● Individuelle Behandlungsmöglichkeiten

Telemedizin


Die Anfänge der Telemedizin ließen sich bereits zu Beginn der Pandemie beobachten. Patienten wurde plötzlich abgeraten, im kranken Zustand eine Praxis aufzusuchen, obschon dies eigentlich im Heilberuf gang und gäbe ist. Normalerweise dürfte ein Arzt kein Rezept verschreiben, bevor er seinen Patienten nicht untersucht hat.

Teilweise kann sich die Telemedizin jedoch durchaus erweisen. Nach wie vor herrscht in Deutschland freie Wahl, welchen Arzt man aufsucht. Mithilfe von Telemedizin kann man Ärzte konsultieren, die sich in weiter Entfernung befinden oder die man aufgrund eingeschränkter Mobilität nicht persönlich aufsuchen kann. Hilfreich kann sich Telemedizin ebenfalls für Psychotherapeuten erweisen.

Analyse bildgebender Untersuchungen


Sei es ein Röntgenbild, CT oder ein MRT - man benötigt ein gut geschultes Auge, um die Bildergebnisse solcher Untersuchungen entsprechend interpretieren zu können. Manchmal sind Auffälligkeiten jedoch so gering, dass sie von Ärzten übersehen werden. Als perfektes Beispiel könnte hier ein Haarriss in der Speiche am Handgelenk dienen. Man muss sehr genau hinsehen, um diese Fraktur zu erkennen. Ein anderer Arzt könnte sie leicht übersehen und somit eine Fehldiagnose mit unter Umständen fatalen Folgen stellen.

In anderen bildgebenden Verfahren kann KI bereits die ersten Anzeichen von Krebszellen erkennen, die selbst ein wirklich geschulter Arzt noch nicht als solche erkennt. In diesem Bereich bietet KI eine hervorragende Unterstützung.

Entwicklung von Medikamenten


Die Entwicklung von Arzneien ist nicht nur ein unheimlich zeitaufwendiger Prozess, sondern ebenfalls ein sehr kostspieliger. Zunächst müssen Inhaltsstoffe gefunden werden, die bestimmte Krankheiten effektiv behandeln, dann deren perfekte Dosierung. Bevor das Medikament auf den Markt kommt, muss es getestet werden und natürlich auch die anfallenden Daten ausgewertet werden.

Ein Mensch kann sicherlich viele Stoffe im Kopf behalten, die gegen bestimmte Krankheiten wirken. Alle sind jedoch nicht zwangsweise bekannt oder in Vergessenheit, wie beispielsweise eine Phytopharmazie. An dieser Stelle kann KI helfen, effektive Wirkstoffe zusammenzustellen. Sobald es an die Erprobung eines neuen Medikaments geht, kann KI geeignete Testpatienten finden. Insbesondere hilfreich erweist sich KI in der Auswertung von Daten.

Individuelle Behandlungsmöglichkeiten


Es gibt nur wenige Ärzte, die in der Lage sind, ihre Patienten individuell gemäß ihrer Krankengeschichte zu behandeln und gewisse Risikofaktoren abzuwägen. Leider nehmen sich immer weniger Ärzte wirklich Zeit für ihre Patienten, untersuchen sie nicht einmal eingehend und speisen sie mit einer 08/15-Behandlung ab, die nicht unbedingt geeignet ist.

Um Patienten bessere Behandlungsmöglichkeiten zu bieten, die wirklich für sie geeignet sind, kann KI ihre Krankengeschichte analysieren und gleichzeitig auswerten, welche Risikofaktoren bei den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten für einen Patienten bestehen. Hierbei ist es natürlich ebenfalls hilfreich, wenn KI alternative Behandlungsmöglichkeiten vorschlägt, einschließlich einer Erfolgseinschätzung. Anhand dieses Schemas kann KI einen Arzt bereits bei einer Routineuntersuchung auf mögliche Gesundheitsprobleme aufmerksam machen und entsprechende Untersuchungen vorschlagen. Auf diese Weise könnte kein Patient mit einer Basisbehandlung abgespeist werden, die ihn auf eine Ärzteodyssee schicken.

Wichtige Knackpunkte für KI im Gesundheitswesen bleiben ungeklärt


Während KI im Gesundheitszwecken durchaus eine unterstützende Rolle übernehmen kann, sind einige rechtliche Aspekte ungeklärt. Was wäre beispielsweise, wenn sich eine künstliche Intelligenz bei der Analyse einer CT-Untersuchung irrt? Eine KI kann man kaum haftbar machen, sodass der jeweilige Arzt, die Praxis oder gar das Krankenhaus für Haftungsschäden aufkommen müsste. Letztlich hängt von einer sorgfältigen Analyse aller Untersuchungsergebnisse eine Behandlung ab.

Ebenfalls ungeklärt ist die Frage des Datenschutzes. Künstliche Intelligenz könnte im Gesundheitswesen lediglich flächendeckend in Kombination mit einer elektronischen Patientenakte verwendet werden, für die der Datenschutz scheinbar von geringerer Priorität ist.

Letztlich kann oder sollte eine künstliche Intelligenz keinen Arzt ersetzen. Obschon sie eine fundierte Unterstützung bieten kann, kann sie auf der anderen Seite leicht zu einer gewissen Faulheit von Ärzten führen. Wenn künstliche Intelligenz Untersuchungsergebnisse analysiert, brauchen sie es nicht mehr tun und sich entsprechend mit der Materie nicht mehr weiter auseinandersetzen. Dabei können wichtige Wissenselemente von Ärzten verloren gehen und eine optimistische Verlässlichkeit auf künstliche Intelligenz überhandnehmen.
30.10.2023 12:07 Uhr Kurz-URL: qmde.de/146328

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