Eines kann mit Sicherheit gesagt werden, dass er einer der beliebtesten, wenn nicht das bekannteste Mitglieder des Marvel-Comics-Universums ist.
Die gute Nachricht für Spider-Man-Fans gleich vorweg: sie müssen nie lange auf eine Neuverfilmung warten. Bereits im Juni dieses Jahres soll „
Spider-Man: Across the Spider-Verse“ bei uns in die Kinos kommen, und es besteht kein Zweifel daran, dass dieser mit Spannung erwartete Animationsfilm ein weiterer Kassenschlager sein wird – vor allem wenn man sich die Erfolgs der vorherigen Verfilmungen als Vergleich heranzieht.
Der erste von neun abendfüllenden Spider-Man-Filmen wurde im Jahr 2002 veröffentlicht, nachdem es in den 1970er und 1980er Jahren zahlreiche Verfilmungen gegeben hatte, die sowohl als Zeichentrickfilme aber auch als Realverfilmungen aufgenommen wurden. Trotz mehrerer Neustarts, Besetzungswechsel. Remakes und Spin-offs hat die Spider-Man-Reihe einige der besten Superheldenfilme aller Zeiten hervorgebracht.
Da die Fans sehnsüchtig auf den diesjährigen Sommer-Blockbuster warten, bewerten wir alle vorherigen neun Spider-Man-Filme, widmen uns aber nicht den Fernsehverfilmungen oder den einzelnen Spin-offs.
Spider-Man 3 (2007)
Spider-Man 3 hatte genügend Potenzial um von den Millionen Zusehern positiv bewertet zu werden, konnte aber nicht die in ihn gesetzten Hoffnungen erfüllen, denn ein außerirdischer Symbiont, ein grüner Kobold und der Sandmann machen noch keine in sich geschlossene Handlung aus. Wenn Sie ein Fan der düstereren und hyperaktiven Seite von Tobey McGuire, der mit einem eigenwilligen Haarschnitt und noch schlimmeren Tanzbewegungen zu glänzen versucht, sind, dann ist dieser Film genau das Richtige für Sie. Leider endete die letzte Verfilmung der ersten Trilogie mit keinem Happy End, da verschiedene Nebenhandlungen und Verwirrung in Sam Raimis letzten Film sehr undurchschaubar waren.
The Amazing Spider-Man 2 (2014)
Mehr ist nicht immer noch besser, wenn es um Superhelden und ihre Bösewichte geht. Während hinter der Verwendung von Green Goblin, Electro und Rhino in ein und demselben Film die Absicht darin bestand, sich zu einem
Spin-off von Sinister Six zu entwickeln, ließ die Überfrachtung der Bösewichte den Film zu sehr kampfeslustig wirken. Unabhängig davon, ob Ihnen die Zusammenarbeit zwischen Andrew Garfield und Emma Stone gefallen hat oder nicht, schien es den beiden im Allgemeinen Spaß zu machen, miteinander zu arbeiten, was ganz einfach war, da sie auch im wirklichen Leben ein Paar waren.
Leider war dies das letzte Mal bis ins Jahr 2021, dass die Fans Garfield in einem Spider-Man-Kostüm gesehen hatten. Obwohl die Action-Sequenzen auf den Punkt gebracht waren, schien die Anzahl der Witze von unserem Lieblings-Spinnenkopf mehr als zuviel.
The Amazing Spider-Man (2012)
Trotz seiner Vor- und Nachteile hat „Spider-Man 3“ an den Kinokassen eine Menge Geld eingespielt, was offensichtlich zum Gerücht über einen weiteren, vierten Teil führte. Nachdem alle Hauptdarsteller und die gesamte Crew bereitstanden, zog sich jedoch Regisseur
Sam Raimi aus dem Projekt zurück und überließ das Feld anderen. Seine Nachfolge traten dann Marc Webb, Andrew Garfield und Emma Stone an.
In Webbs Reboot wurde die Geschichte, wie Parker zu Spider-Man wurde, leicht umgeschrieben, da sie sowohl in den Marvel-Comics als auch von Raimi bereits erzählt worden war. Leider wurden Webb durch diese Drehbucherweiterung sprichwörtlich Handschellen angelegt, so dass einige Teile des Films für langjährige Spidey-Fans langatmig und ein wenig weit hergeholt wirkten. Auch wenn einige der Hintergrundgeschichten nicht besonders ansprechend waren, so waren die Actionsequenzen doch erstaunlich flüssig und bestens umgesetzt. Im Gegensatz zu Raimis Originalversion wirkte Webbs Darstellung von Spider-Man, vor allem in Bezug auf Onkel Ben, ein wenig düsterer und kantiger.
Spider-Man: Far From Home (2019)
Zum Unglück für Peter und seine Klassenkameraden wird ihre Reise nach Europa von Nick Fury und Mysterio unterbrochen. In „Far From Home", der nach „Avengers: Endgame“ spielt, muss Parker ohne die Hilfe seines Mentors Tony Stark gegen eine Gruppe von interdimensionalen Bösewichten antreten, die als Elementare bekannt sind. Apropos Iron Man: Marvel scheint darauf bedacht zu sein, Geschichten über Spider-Man, dem traditionellen Solo-Helden, so weiterzuentwickeln willen, dass dieser auf die Unterstützung der Avengers angewiesen ist.
„Far From Home“ bringt die Superheldenwelt mit seinen Verpflichtungen und Beziehungen als Teenager unter einen Hut und nimmt die Fans mit auf eine Fahrt auf einer Achterbahnfahrt, die im Grunde genommen Parker jeden Tag ertragen muss. Interessanterweise ist „Far From Home“ der erste Live-Action-Spider-Man-Film, der überwiegend
außerhalb von New York City spielt.
Spider-Man: Homecoming (2017)
Laut Meinung der meisten Kinobesucher hat Tom Holland in seinem ersten Spider-Man-Streifen einen Punktlandung hingelegt. Als jüngere Version von Peter Parker schneidet Holland in der dritten Version des Spider-Man-Originalfilms brilliant ab. Abgesehen davon, dass er insgeheim Batman ist, leistet Michael Keaton in seiner Rolle als Geier großartige Arbeit, ebenso wie Zendaya in ihrer Rolle als MJ.
Holland ist jünger als Maguire und Garfield und vermittelt mit seinem jugendlichen, lebhaften und übereifrigen Interpretation von Parker ein unbeschwertes Gefühl. Während sich Maguire zu alt und Garfield zu deprimiert vorkommt, scheint Holland die Rolle perfekt zu treffen.
Spider-Man: No Way Home (2021)
Egal, ob Sie für das Team Maguire, das Team Garfield oder gar das Team Holland sind, der dritte Teil der neuesten Spider-Man-Trilogie hat für jeden etwas zu bieten, da
alle drei Hauptdarsteller ihre berühmtesten Rollen spielen.
„No Way Home“ war ein Film, der fast nicht zustande gekommen wäre, weil Sony und Marvel sich wegen verschiedener Probleme und Auffassungsunterschiede gestritten hatten, und zwar mit dem Who's Who aller bisherigen Spider-Man-Filme. Glücklicherweise wurde das ganze Drama zeitnah beigelegt, denn der Film wurde zum sechstbesten Film aller Zeiten Hollywoods und spielte an den Kinokassen 1,92 Milliarden Dollar ein.
Gefüllt mit all den Einzeilern, Beziehungen und Actionsequenzen, die man von einem Spider-Man-Film erwartet, nimmt „No Way Home“ die Fans mit auf eine Reise durch ein riesiges Multiversum und lässt die Zuseher dennoch mit einer freundlichen Stimmung zurück. Ab jetzt darf trefflich gestritten werden, welche Version von Spider-Man nun die besser ist.
Spider-Man (2002)
Der allererste Spider-Man-Verfilmung aus den Jahr 2002 ist wohl einer der wichtigsten Superheldenfilme aller Zeiten. Er erzählt die Geschichte von Peter Parker, der den Verlust seines Onkels verkraften muss, der seine Freundschaften aufs Spiel setzt, aber auch seine akademischen Pflichten erfüllt. Zusätzlich wird er von einer radioaktiven Spinne gebissen. William Dafoe spielt den Grünen Kobold - Norman Osborn großartig, ebenso wie Tobey Maguire, der den Parker gibt.
Vom berüchtigten „Spinnenkuss“ und J.K. Von Simmons‘ Darstellung von J. Jonah Jameson bis hin zu Parkers erstem Web-Swing gibt es so viele Dinge, die man an Sam Raimis erstem Versuch, Spider-Man zu spielen, bewundern kann. Sicher gibt es ein paar Dinge, über die man streiten könnte, wie zum Beispiel das Spinnennetz von Spider-Man oder einige der extra kitschigen Einzeiler, aber das sind nur winzige, irrelevante Punkte im großen Plan des Superheldenfilmuniversums.
Spider-Man 2 (2004)
Es kommt selten vor, dass eine Fortsetzung besser ist als das Original, es sei denn, es handelt sich um Star Wars „New Hope“ und „Empire Strikes Back“. Das Gleiche gilt auch für die zweite Spider-Man-Verfilmung. Das Ranking der Spider-Man-Filme ähnelt jedoch wie so viele andere Rankings – beispielsweise jenem der besten
Online-Lotterieseiten – jeder hat so seine eigenen Vorlieben.
So gut Tobey Maguire in diesem Streifen auch war, Alfred Molina konnte mit seiner Leistung als Doktor Octopus ihm auf jeden Fall die Show stehlen. In einer der kultigsten Helden-/Bösewicht-Kampfszenen aller Zeiten ist Spider-Mans Auseinandersetzung mit Doc Ock voller Action, Drama und Emotionen und lässt das Publikum den Atem anhalten und den geplagten Helden anfeuern.
Spider-Man: Into the Spider-Verse (2018)
Während „Spider-Man“ aus dem Jahr 2002 vielleicht der wichtigste Film aller Zeiten ist, könnte „Into The Spider-Verse“ der beste werden. Versehen mit der richtigen Menge an Action, Drama und Humor, wir er die Fans aller Altersgruppen bestens zu unterhalten verstehen. Der rasante Animationsfilm könnte einer jener Filme werden, denen man anfänglich skeptisch gegenüberstand, aber als man das Kino verließ,
wollte man ihn immer und immer wieder sehen.
„Into The Spider-Verse“ fängt den wahren Geist der Spider-Man-Comics ein und macht die Fans mit Miles Morales und einem Universum voller anderer "Spinnen" bekannt. Wenn die Regisseure Joaquim Dos Santos, Kemp Powers und Justin K. Thompson mit der Größe mithalten können, die Bob Persichetti, Peter Ramsey und Rodney Rothman geschaffen haben, und die Fortsetzungen 2023 und 2024 vor der Tür stehen, können sich die Spider-Man-Fans auf einen echten Leckerbissen freuen.
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