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WBD will wohl DC Entertainment überholen

Insidern zufolge soll die Superhelden-Sparte in allen Bereichen enger aufeinander abgestimmt werden.

Der US-Branchendienst ‚Variety‘ will erfahren haben, dass Warner Bros. Discovery, dessen 43 Milliarden Dollar schwere Fusion erst Anfang dieser Woche offiziell abgeschlossen wurde, eine Überholung des Tochterunternehmens DC Entertainment plant. Demnach behaupten mit der Situation vertraute Quellen, dass David Zaslav, CEO von WBD, und die oberste Führung mit der Idee gespielt hätten, DC in eine eigene, gefestigte Content-Einheit zu verwandeln.

Der Umzug würde möglicherweise die Entwicklung von DC-Spielfilmen in der Warner Bros. Pictures Group, Streaming-Serien bei Warner Bros. Television und den kreativen Arm innerhalb von DC betreffen – alles in dem Bemühen, die unterschiedlichen Elemente enger aufeinander abzustimmen, um eine Maximierung des Werts der Superhelden-Einheit zu erreichen. Damit würde man dem großen Konkurrenten Marvel, einer Disney-Tochter, neue Konkurrenz machen. Vor Abschluss der Fusion prüfte Zaslav Kandidaten mit Erfahrung in der Schaffung und Pflege von geistigem Eigentum für Blockbuster mit dem Ziel, möglicherweise jemanden zu finden, der als kreativer und strategischer Zar ähnlich wie Marvel in Kevin Feige fungieren könnte.

Insider sagen, dass Zaslav glaube, dass der Erfolg der Fusion, die dem Unternehmen eine hohe Hebelwirkung beschert hat, zu einem nicht geringen Teil davon abhängen wird, das volle Potenzial des Charakteruniversums von DC Comics freizusetzen. Discovery-Insider glauben, dass DC zwar mit den jüngsten Filmen wie «Aquaman» und «The Batman» Kinoerfolge gefeiert hat, es aber an einer kohärenten Kreativ- und Markenstrategie mangelt. Demnach müssen mehrere hochkarätige Helden wie Superman wiederbelebt werden müssten. Ein weiteres Erfolgsrezept scheint auch das Beispiel von Todd Phillips‘ «Joker» zu sein, der bewies, dass auch zweitplatzierte Charaktere aus der DC-Bibliothek ausgenutzt werden können.

Zaslav habe Insidern zufolge zugesagt, in dem neu fusionierten Unternehmen Synergien in Höhe von drei Milliarden US-Dollar zu finden, ein Signal dafür, wie wichtig Kostensenkungen für die neuen Eigentümer von Warner sein werden. Das Ausschöpfen der Charakterbibliothek von DC könnte helfen, die Ausgaben zu kontrollieren, da Warner Bros. Discovery das zugrunde liegende geistige Eigentum besitzt.
14.04.2022 21:30 Uhr Kurz-URL: qmde.de/133750
Veit-Luca Roth

super
schade


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Aquaman The Batman Joker

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