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«Rocketman» zündet nicht

Tagsüber begeistere ProSieben allenfalls die älteren Zuschauer, in der Zielgruppe sorgten die Musik-Dokus über ABBA, Whitney Houston, Cher und Queen für mageres Interesse. Dementsprechend tat sich das Elton-John-Biopic schwer.

Die Konzert- und Festivalszene liegt in Deutschland weiter brach, deshalb nahm ProSieben am Ostermontag das Heft selbst in die Hand und widmete den Tag der Musik und strahlte zahlreiche Band-Dokumentationen aus. Zum Start um 14:50 Uhr wurde die erst vor wenige Wochen in der Primetime gezeigte Doku «ABBA – Songs für die Ewigkeit». Schon am 9. Februar floppte der Film um 20:15 Uhr und unterhielt 1,71 Millionen Zuschauer, woraus in der Zielgruppe allerdings nur 6,8 Prozent entsprangen. Diesmal schalteten 0,90 Millionen insgesamt ein, wovon 0,21 Millionen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren waren. Die Marktanteile lagen bei guten 5,4 respektive schwachen 5,0 Prozent. Bis zur «Newstime» um 17:40 Uhr folgten aus derselben Senderreihe noch Dokus zu Whitney Houston und Cher.

«Whitney Houston – Songs für die Ewigkeit» verfolgten im Anschluss 0,75 Millionen. Die Show zu Cher sahen um 16:45 Uhr dann 0,78 Millionen. In der Zielgruppe waren 0,21 und 0,17 Millionen dabei. Dort brachen die Einschaltquoten weiter ein und beliefen sich auf 4,7 und 3,6 Prozent. Insgesamt wurden 4,2 und 4,1 Prozent ermittelt. Am Vorabend zeigte die rote Sieben eine Dokumentation zur englischen Rockband Queen. «Queen – Days of our Lives» markierte 1,07 respektive 0,30 Millionen Musikfans, woraus 4,2 beziehungsweise weiter schlechte 4,8 Prozent entstanden.

In der Primetime löste sich der Sender dann von Reportagen und zeigte die Free-TV-Premiere von «Rocketman». Das Biopic über Elton John lockte zur besten Sendezeit 1,77 Millionen Zuschauer ab drei Jahren an. 0,86 Millionen waren Jüngere. Die Quoten stiegen auf sehr gute 5,6 Prozent auf dem Gesamtmarkt. In der Zielgruppe entsprach die Reichweite immerhin durchschnittlichen 9,8 Prozent des Marktes. Danach ging es weiter mit dem britischen Pianisten. Die Doku «Elton John: A Singular Man» wollten um kurz vor 23 Uhr noch 0,99 Millionen sehen. Den Konzertfilm «Elton John: The Million Dollar Piano live in Las Vegas» verfolgten dann noch 0,32 Millionen. In der Zielgruppe lagen die Sehbeteiligungen bei 8,5 und 6,2 Prozent.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
06.04.2021 09:02 Uhr Kurz-URL: qmde.de/125986
Veit-Luca Roth

super
schade

34 %
66 %

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Tags

Newstime Queen – Days of our Lives Rocketman Elton John: A Singular Man ABBA – Songs für die Ewigkeit

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Es gibt 18 Kommentare zum Artikel
Neo
08.04.2021 12:42 Uhr 16
Kurz überlegt, ob ich auch noch einsteigen soll, ist mir mit Gerolsteiner und Mondzocker - ähnlich wie die Namensgags - aber schlicht zu unlustig.
Vittel
08.04.2021 13:49 Uhr 17


Ah blöd, leider ist aufgrund des unbekannten Usernames mir und den 10 nur mitlesenden Leuten nicht klar, wen Du angesprochen hast. Das nächste Mal bitte etwas genauer auf die korrekte Schreibweise des Usernamen achten. Vittel schreibt man so: V, i, t, t, e, l.

B, o, n, a, q, u, a ist leider komplett falsch, da stimmt ja nicht ein einziger Buchstabe :(




Ab jetzt ja. Gerne auch mal den ganzen Thread hier löschen :)
Stargamer
08.04.2021 16:40 Uhr 18
Schade auch, du hast also immer noch nicht verstanden warum es wichtig ist etwas richtig zu benennen, Bonaqua.
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