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UFA möchte Nibelungensage verfilmen

So schnell werde man die Verfilmung aber nicht umsetzen können, sagte UFA-Chef Nico Hofmann.

Der erfolgreiche Film- und Fernsehproduzent Nico Hofmann möchte mit seinem Unternehmen UFA ein neues großes Projekt starten. Der Macher hinter «Ku’damm 56», «Deutschland 83», «Unsere Mütter, unsere Väter» und «Ich bin dann mal weg» plant, dass sein Produktionsstudio die Nibelungensage verfilmen soll. Hofmann, der auch seit einiger Zeit Intendant der Wormser Nibelungen-Festspiele ist, bringt das Projekt zeitig voran.

Im Gespräch mit dem „Mannheimer Morgen“ sagte Hofmann, dass er bereits mit „großen amerikanischen Filmagenten“ im Gespräch sei, um den Stoff international zu vermarkten. Jedoch bremste er, denn solche Verfilmungen dauern drei bis fünf Jahre.

„Außerdem reden wir über ein Produktionsvolumen von 30 bis 40 Millionen Euro. Aber ich bin dran. Die Sache ist spruchreif“, führte er im „Mannheimer Morgen“ aus. Ob der Stoff für das Fernsehen oder Kino gedreht werden soll, ist allerdings noch unklar.
21.04.2018 12:30 Uhr Kurz-URL: qmde.de/100440
Fabian Riedner

super
schade


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Tags

Deutschland 83 Ich bin dann mal weg Ku’damm 56 Unsere Mütter unsere Väter

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Es gibt 9 Kommentare zum Artikel
Kingsdale
22.04.2018 08:14 Uhr 7
2004 gab es einen zweiteiligen Nibelungen-Film, den man ernst nehmen konnte. Es handelt sich um die deutsch-amerikanische Coproduktion THE RING OF THE NIBELUNGS von Uli Edel, gesendet im November 2004 von Sat.1. Benno Führmann als Eric bzw. Siegfried, Julian Sands als Hagen von Tronje und Max von Sydow als Eyvind. Dazu noch Kristanna Loken als Brunhild.

Die wohl bekannteste und beste, trotz in die Jahre gekommene Verfilmung ist von 1966. Artur Brauner produzierte damals den sehr aufwendigen zweiteiligen Kinofilm DIE NIBELUNGEN. Die Vorberei­tungen nahmen sieben Jahre in Anspruch. Harald Reinl, einen Profi, der mit Edgar Wallace- und Karl May-Verfilmungen damals sehr erfolgreich war, führte Regie. Mit Rolf Henniger als Gunther und Siegfried Wischnewski als Hagen. Beide haben eine große Präsenz.
TorianKel77
22.04.2018 13:35 Uhr 8
Wie bereits gesagt, die erstgenannte war Schrott. Und die 66er war zu platt und wenig mitreißend.
Columbo
22.04.2018 13:55 Uhr 9
Eben, die 2004er-Fassung war übelster Schrott.
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