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Primetime-Check: Samstag, 31. Dezember 2016

Der letzte Primetime-Check des Jahres 2016: Wer konnte zum Jahresabschluss überzeugen? Welche Sender scheiterten mit ihrem Silvesterprogramm beim Publikum?

Am Silvesterabend war der «Silvesterstadl» im Ersten das meistgesehene Programm: 3,47 Millionen schalteten insgesamt ein, was der Schlagersendung gute 15,2 Prozent Marktanteil einbrachte. Nur bei den jüngeren Zusehern lief es mit 0,38 Millionen und 5,4 Prozent nicht ganz so gut. Diese Gruppe entschied das ZDF mit «Willkommen 2017» für sich, das zwar aufgrund von 3,21 Millionen Zuschauern und insgesamt 14,1 Prozent nur auf Platz zwei im Primetime-Ranking landete, dafür aber 15,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte – und damit bei den Jüngeren aufgrund von 1,11 Millionen in diesem Alter das beliebteste Programm war. RTL und «Die ultimative Chart Show» konnten in der werberelevanten Zielgruppe dementsprechend mit ordentlichen 13,9 Prozent (0,97 Mio.) nur Platz zwei für sich beanspruchen. Die Musikshow lockte insgesamt 2,04 Millionen an und verbuchte beim Gesamtpublikum schwache 8,9 Prozent.

Dahinter begann mit knapp einer Million Zuschauer Abstand ein knappes Rennen um die Gunst des Publikums. Während «Shrek der Dritte» bei Sat.1 um 20.15 Uhr noch 1,02 Millionen Zuschauer anlockte, interessierten sich danach nur noch 0,88 Millionen für «Shrek 2». Während Sat.1 mit 4,5 und 3,8 Prozent Gesamtmarktanteil überhaupt nicht zufrieden sein kann, dürfte man sich bei kabel eins über 3,7 bis 4,4 Prozent für «Hawaii Five-0» gefreut haben (0,81 bis 1,02 Mio.). Allerdings wussten die Animationsfilme eher beim jungen Publikum zu überzeugen: der dritte Teil von «Shrek» erzielte immerhin noch ganz ordentliche 8,8 Prozent bei den Umworbenen und interessierte 0,59 Millionen in diesem Alter. Später kam «Shrek 2» nur noch auf 7,8 Prozent Marktanteil (0,56 Mio.). «Hawaii Five-0» musste sich derweil mit miesen 2,5 bis 3,4 Prozent begnügen (0,16 bis 0,24 Mio.).

Auf einem ganz ähnlichen Niveau rangierte «Hangover» bei ProSieben, das insgesamt 0,90 Millionen Zuschauer überzeugte und damit lediglich vier Prozent Gesamtmarktanteil sowie 7,7 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe generierte (0,52 Mio.). Danach fiel ProSieben mit «Abraham Lincoln: Vampirjäger» richtig auf die Nase: nur noch 0,39 Millionen schalteten ein (0,24 Mio. 14-49), was zu richtig schlechten 1,7 Prozent bei allen und 3,2 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen führte. Für VOX‘ «Happy New Year» standen in der Primetime 0,74 Millionen sowie 3,3 Prozent Gesamtmarktanteil auf dem Papier. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren es recht schwache 5,5 Prozent und 0,38 Millionen. «100 Songs, die die Welt bewegten» fuhr danach beinahe dieselben Werte ein.

Das Schlusslicht des Silvesterabends war RTL II mit «Die große Berlin - Tag & Nacht Silvesterparty», die im Schnitt nur 0,64 Millionen Zuschauer erreichte und damit zwischen 2,5 und 3,0 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum erzielte. Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es mit durchschnittlich 5,7 Prozent etwas besser, aber auch nicht wirklich rund – erst gegen Mitternacht sprang das Special mit 7,8 Prozent kurz über den Senderschnitt. Zwischen 0,34 und 0,62 Millionen junge Zuschauer waren insgesamt mit von der Partie.
© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
01.01.2017 10:01 Uhr Kurz-URL: qmde.de/90311
Robert Meyer

super
schade

80 %
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Tags

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