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Filmcheck: «Stirb langsam – Jetzt erst recht»

Der dritte «Stirb langsam»-Film lässt John McClane einige harte Nüsse knacken – wie gern schaut das deutsche Publikum dabei zu?

Fünf Jahre nach «Stirb langsam 2» wurde Bruce Willis‘ Paraderolle John McClane in ein erneutes Abenteuer gestürzt. Anders als bei Teil zwei nahm wieder John McTiernan, Regisseur des Originals, auf dem Regiestuhl Platz, vor der Kamera wurden unter anderem Jeremy Irons und Samuel L. Jackson versammelt. Nach einem Drehbuch von Jonathan Hensleigh, das ursprünglich für einen Originalfilm vorgesehen war, verschlang die Produktion ein Budget von 90 Millionen Dollar. Weltweit spielte der Actioner 366 Millionen Dollar ein – mehr als jeder andere Realfilm aus dem Jahr 1995.

Allein in den USA kamen 100 Millionen Dollar zusammen, was Rang zehn der Jahrescharts bedeutete – direkt hinter David Finchers «Sieben». In Deutschland wurden 3,2 Millionen Eintrittskarten losgeschlagen, was Platz sechs der Jahrescharts gleichkam. So überbot «Stirb langsam – Jetzt erst recht» unter anderem «Stargate», wurde aber zum Beispiel von «Casper» und «Pocahontas» geschlagen. In Deutschland ist es der mit Abstand bestbesuchte Teil des Franchises.

In den vergangenen zehn Jahren wurde «Stirb langsam – Jetzt erst recht» viele Male auf den deutschen Vollprogrammen wiederholt – und das nicht allein aus Komplettierungsgründen, wann immer die ganze «Stirb langsam»-Reihe rausgekramt wird: Generell erwies sich der Actionfilm über lange Zeit als verlässlicher Quotenbringer. Darunter, natürlich, auch zur Weihnachtszeit, die bei Sat.1 gerne zur John-McClane-Saison ernannt wurde. So wurden 2006 am zweiten Weihnachtstag ab 22.15 Uhr sehr tolle 17,6 Prozent Marktanteil bei allen und großartige 26,9 Prozent bei den Umworbenen eingefahren.

2009 brachte es der Film bei Sat.1 dagegen am zweiten Weihnachtstag auf 18,4 und 23,9 Prozent, ein Jahr später standen tolle 13,3 und überaus löbliche 19,4 Prozent Marktanteil auf dem Konto. 2011 wurden derweil am ersten Weihnachtstag nur akzeptable 9,5 sowie tolle 14,8 Prozent erreicht. Die besten Quoten mit «Stirb langsam – Jetzt erst recht» sicherte sich jedoch ProSieben am 24. Juni 2007. Im Anschluss an die gefragte Ausstrahlung der Komödie «Der WiXXer» (11,2 bzw. 19,9 Prozent) legte Bruce Willis nochmal ordentlich zu: Umwerfende 21,5 Prozent aller TV-Nutzer schalteten ein, in der Zielgruppe kamen sogar 33,5 Prozent zustande. Auch weitere Auswertungen bei ProSieben und Sat.1 abseits der Weihnachtszeit waren gefragt – RTL wiederum tat sich nach Erhalt der Ausstrahlungsrechte schwerer.

Von 2013 bis 2015 zeigte RTL den Film sechs Mal – und nur einmal wurde mit sehr guten 19,0 Prozent Marktanteil der Senderschnitt bei den Umworbenen überboten. Bei den Fernsehenden ab drei Jahren gelang dieser Sprung kein einziges Mal. Am 13. März 2014 lieh sich VOX den Film vom großen Bruder aus und holte prompt gute 6,4 und sehr gute 9,5 Prozent. Am 14. Januar 2016 kam VOX mit 6,6 und 9,7 Prozent erneut mit John McTiernans Regiearbeit sehr löblich vom Fleck.
Wird «Stirb langsam - Jetzt erst recht» bei Sat.1 ab 20.15 Uhr den Senderschnitt überbieten?
Ja, in allen Altersgruppen
21,1%
Ja, bei den Umworbenen
36,8%
Ja, beim Gesamtpublikum
10,5%
Nein, keineswegs
31,6%
22.10.2016 08:10 Uhr Kurz-URL: qmde.de/88868
Sidney Schering

super
schade


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Casper Der WiXXer Jetzt erst recht Pocahontas Sieben Stargate Stirb langsam Stirb langsam 2 Stirb langsam – Jetzt erst recht

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