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«Modern Family» nimmt vor über sieben Millionen Zuschauern Abschied

Das Kapitel «Modern Family» ging nach elf Staffeln bei ABC am Mittwoch zu Ende. Mit sehr erfolgreichen Quoten. Zum Abendsieg reichte es aber dennoch nicht, den holte nämlich der unangefochtene Platzhirsch «The Masked Singer».

Es galt, Abschied zu nehmen von einem der erfolgreichsten Sitcom-Formate des aktuellen Jahrtausends. «Modern Family» ging am Mittwochabend bei ABC zu Ende und so zeigte sich das Network ganz im Zeichen der schrägen Patchworkfamilie. Zum Start in die Primetime zeigte der New Yorker Sender «A Modern Farewell», eine einstündige Dokumentation über die vergangenen elf Staffeln. Diese lockte bereits insgesamt 6,72 Millionen Fans vor das Fernsehgerät. Das Rating in der Zielgruppe belief sich auf starke 1,3 Prozent. Die beiden finalen Ausgaben von «Modern Family» standen dann ab 21 Uhr auf dem Plan. Diese wollten sich 7,43 Millionen Zuschauer nicht entgehen lassen, die größte Reichweite seit der achten Staffel im Januar 2017 und logischerweise Staffelrekord. Bei den 18- bis 49-Jährigen steigerte sich die Sehbeteiligung auf 1,6 Prozent. Im Anschluss daran startete ein Reboot von «Who Wants to Be a Millionaire», das von Jimmy Kimmel moderiert wird. Auch hier ging es an diesem Abend nicht ohne «Modern Family»-Beteiligung. Eric Stonestreet, besser bekannt als Cam, gewann 125.000 Dollar. Für das Quizformat blieben noch 6,30 Millionen Ratefüchse dran. Das Rating sank auf 1,1 Prozent.

Der Sieger des Abends war dennoch ein anderer. Gegen «The Masked Singer» ist momentan einfach nicht anzukommen, auch wenn sich die starke Konkurrenz bemerkbar machte. Mit 2,0 Prozent bei den Jungen verlor das Musik- und Masken-Format 0,4 Punkte gegenüber der Vorwoche. Auch in der Gesamtreichweite standen diesmal „nur“ 7,70 Millionen Anhänger zu Buche. Vor sieben Tagen waren es noch 8,90 Millionen. «LEGO Masters» markierte danach noch 3,90 Millionen Spielwarenliebhaber und 1,2 Prozent der Klassisch-Umworbenen.

Die größte Reichweite bleibt mittwochs weiterhin NBC und der «Chicago»-Reihe vorbehalten. «Chicago Med» verbuchte 8,95 Millionen Medizin-Freunde und blieb damit erstmals seit einem Monat unterhalb der Neun-Millionen-Marke. «Chicago Fire» bestätigte mit 8,92 Millionen nahezu die Zuschauerzahlen. Auch beim Rating in der Zielgruppe lagen die beiden Sendungen auf einem Niveau: 1,2 Prozent. «Chicago P.D.» verschlechterte das Ergebnis leicht auf 1,1 Prozent. Es blieben noch 7,85 Millionen dran. Etwas schwächer als zuletzt war auch «Survivor» bei CBS unterwegs. 7,78 Millionen Reality-Fans verfolgten die neunte Ausgabe von «Winners at War». «SEAL Team» kam im Anschluss noch auf 4,99 Millionen Seher und 0,7 Prozent bei den Jüngeren. Zuvor lag der Wert noch bei guten 1,5 Prozent. «S.W.A.T.» schaffte es ab 22 Uhr dann nur noch auf ein Rating von 0,5 Prozent und 3,90 Millionen Interessierte.

The CW enthielt sich zunächst der Konkurrenz und zeigte eine Wiederholung von «The Flash», die 0,1 Prozent des jungen Publikums erreichte. Eine neue Folge von «Nancy Drew» verbesserte diesen Wert ab 21 Uhr nicht, steigerte aber die Publikumsgröße von 0,46 auf 0,55 Millionen.
09.04.2020 18:07 Uhr Kurz-URL: qmde.de/117470
Veit-Luca Roth

super
schade


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Modern Family Chicago Winners at War A Modern Farewell Who Wants to Be a Millionaire The Masked Singer LEGO Masters Chicago Med Chicago Fire Chicago P.D. Survivor SEAL Team S.W.A.T. The Flash Nancy Drew

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Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
tommy.sträubchen
10.04.2020 07:49 Uhr 1
Könnte ihr bitte wie meistens die Werte der 18 -49 Jährigen angeben. Ich finde diese Werte sind Aussagekräftiger denn diese Werte entscheiden in den USA über Erfolg oder nicht. Hatte Modern Family 10%? Dieses 0.9 oder 1.1 ist nett nebenbei aber wenn die Serie gute 1.2 hat und nur 4% Junge oder 3 fliegt sie wegen schlechter Quoten.
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