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Quotencheck: «Love Island»

Bei RTLZWEI wurde in den vergangenen vier Wochen jeden Abend gekuppelt: «Love Island» hat sich auch in diesem Jahr aus Quotensicht wieder gelohnt.

Quotenverlauf «Love Island»

  • S1: 0,59 Mio. (2,9 %) / 0,39 Mio. (5,4 %)
  • S2: 0,86 Mio. (4,5 %) / 0,59 Mio. (9,1 %)
  • S3: 0,77 Mio. (3,8 %) / 0,50 Mio. (7,9 %)
Werte Gesamt ab 3 J. / 14-49 J.
«Love Island» hat sich für RTLZWEI zu einem echten Quotengaranten entwickelt: Lief die erste Staffel 2017 noch im mittelmäßigen Bereich mit im Schnitt 5,4 Prozent Zielgruppen-Marktanteil, kam die zweite ein Jahr später schon auf hervorragende 9,1 Prozent. Dies nahm der Grünwälder Sender dann auch zum Anlass, den dritten Lauf gleich vier statt wie bisher drei Wochen jeden Abend Uhr laufen zu lassen. Erneut waren viele (junge) Menschen dabei, um die „heißen Flirts und die wahre Liebe“ – so lautet der Untertitel des Formats – mitzuerleben.

Die Auftakt-Sendung lief wie immer zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr. Mit 6,8 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen zeigte sich «Love Island» am 9. September allerdings noch nicht in Bestform, die Premieren 2017 (7,3 Prozent) und 2018 (7,8 Prozent) waren gefragter. Das sah man auch an der Gesamtreichweite, die 0,89 Millionen betrug. Bei 0,98 Millionen bzw. 1,02 Millionen lagen die Sehbeteiligungen in den Vorjahren. Einen Tag später wurde man für den bislang schwächsten Start schon entschädigt, der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen zog auf tolle 9,5 Prozent an. Danach wurden ebenso schöne Werte in Höhe von 8,6, 8,1, 6,3 sowie 7,5 Prozent erzielt.

Die zweite 20.15-Uhr-Show fuhr bloß 5,4 Prozent Marktanteil ein, schlechter lief es für keine andere Ausgabe in diesem Jahr. 2018 lag der Tiefpunkt noch höher, bei 7,7 Prozent. Erstmals zweistellig wurde «Love Island» am Mittwoch, den 25. September: Über 10,1 Prozent durfte sich RTLZWEI freuen. Auch am 1. Oktober gelang die Zweistelligkeit angesichts von exakt zehn Prozent Marktanteil.

Den Höhepunkt aber markierte die Ausgabe von Freitag, den 4. Oktober. Kurz vor dem Ende nahm «Love Island» also noch einmal richtig Fahrt auf: Satte 11,4 Prozent Markanteil standen an diesem Tag zu Buche. Möglicherweise hat die spätere Sendezeit geholfen, wegen eines überlangen Films ging die Kuppel-Show nämlich erst um kurz vor 23 Uhr los anstatt wie gewohnt gegen 22.15 Uhr. Noch beeindruckender sind die Zahlen beim ganz jungen Publikum: Bei den 20- bis 29-Jährigen betrug die Quote nämlich sogar 30,5 Prozent, 23,9 Prozent gab es bei den 14- bis 19-Jährigen abzustauben.

Das Finale knackte dann nicht nur das erste Mal in diesem Durchgang die Millionenmarke, mit 1,15 Millionen Zuschauern lief es genauer gesagt auch noch so stark wie nie für «Love Island» beim Gesamtpublikum. Zum Vergleich: Das erste Finale 2017 hatte nur 0,57 Millionen Zuschauer, 2018 waren zum Schluss noch 0,86 Millionen Fernsehende zugegen. In der werberelevanten Zielgruppe kamen 8,7 Prozent Marktanteil zustande, hier lief es demnach etwas schwächer als 2018 mit 9,1 Prozent.

Im Schnitt wurden die 25 Ausgaben der dritten Staffel «Love Island» von 0,50 Millionen Menschen zwischen 14 und 49 Jahren gesehen, daraus resultierten 7,9 Prozent Marktanteil. Damit konnte man nicht mit den Zahlen der extrem starken 2018er-Runde mithalten, dennoch wird man bei RTLZWEI damit kaum unzufrieden sein. 0,77 Millionen Menschen schauten insgesamt zu, das zog eine Gesamtquote von 3,8 Prozent nach sich. Auch hier war der zweite Lauf mit 0,86 Millionen Zusehern und 4,5 Prozent besser dran. Trotz der Abstriche gegenüber 2018 kann man also festhalten, dass «Love Island» RTLZWEI nahezu jeden Abend glücklich gemacht und weiteren Flirts auf der Insel nichts entgegensteht.
09.10.2019 14:00 Uhr Kurz-URL: qmde.de/112770
Daniel Sallhoff

super
schade


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