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Netflix lässt «Deutschland 83»-Autorin jüdische Serie schreiben

Schon im Frühjahr sollen die Dreharbeiten in New York City und Berlin beginnen.

Der kalifornische Streamingdienst Netflix hat einen Deal mit Anna Winger geschlossen, die hinter der Serie «Deutschland 83» steht. Das Projekt, das sie für RTL begonnen hat, wurde von Amazon mit «Deutschland 86» fortgeführt. Derzeit arbeitet sie an der dritten Staffel, die den Titel «Deutschland 89» trägt. Das Projekt wird von UFA Fiction produziert und von Fremantle vertrieben.

Für Netflix schreibt Anna Winger nun eine neue Serie, die die Geschichte einer jungen ultraorthodoxen Jüdin erzählt, die vor ihrer arrangierten Ehe und Religionsgemeinschaft ins Ausland flieht, um dort ein neues Leben zu beginnen. «Unorthodox» basiert lose auf dem halb-autobiografischen Roman von Deborah Feldman. Die Serie begleitet eine Frau, die in einem ultra-orthodoxen Viertel von New York City aufwächst. Sie verlässt die Stadt und wandert nach Berlin aus, um dort ihr Ziel als Musikerin zu verfolgen. Die vierstündige Serie soll in Englisch und Jiddisch gedreht werden.

„Sie verfolgt ihre eigenen Träume und es gibt keine Möglichkeit für sie, das innerhalb der Grenzen ihrer Gemeinschaft zu tun“, sagte Winter zum Branchenblatt „Variety“. Die Dreharbeiten sollen im Mai in Brooklyn und in Berlin beginnen, im kommenden Jahr soll das Format bei Netflix zu sehen sein.

Anna Winger hat noch mehr zu tun: Ihre neue Produktionsfirma namens Studio Airlift verfolgt internationale Projekte. Neben «Unorthodox» hat das Unternehmen die Option, «Apartheid Guns and Money: A Tale of Profit» umzusetzen.
12.02.2019 08:35 Uhr Kurz-URL: qmde.de/107174
Fabian Riedner

super
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Tags

Unorthodox Deutschland 83 Deutschland 86 Deutschland 89

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