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0,89 Millionen verabschieden sich von «Gladbeck»

Der zweite Teil des Films wiederholte die Rekorde vom Mittwoch nicht. Am späten Abend lief eine weitere Ausgabe von «Kroymann» im Ersten nicht gut.

Ich bin sehr glücklich darüber, dass der Film – neben hervorragenden Kritiken – nun auch ein großes Publikum gefunden hat und möchte allen am Film Beteiligten danken! Es war ein hartes Stück Arbeit! Vor allem wollten wir den ehemaligen Geiseln und den Opfern eine Stimme geben. Wenn uns das gelungen ist, hat sich die Arbeit gelohnt! Sie hat eine sichtbare Verbindung von Qualität und Quote hergestellt.
Produzentin Regina Ziegler über ihren Film «Gladbeck»
Großer Erfolg für Das Erste: Der erste Teil des Films «Gladbeck» über das schlimme Geiseldrama im Sommer 1988 war am Mittwoch mit 4,99 Millionen Zuschauern der erfolgreichste Mittwochs-Film seit über vier Jahren. Damals war ein an Neujahr gezeigter «Tatort» stärker. Am Donnerstag nun zeigte Das Erste den zweiten Teil, der von 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr zu sehen war. Aufgrund der starken Konkurrenz (unter anderem vom «Bergdoktor») sank das Interesse nun auf 4,10 Millionen Zusehende. Somit wurde kein Donnerstags-Rekord aufgestellt. Der 90-Minüter verbuchte 12,1 Prozent insgesamt. Bei den 14- bis 49-Jährigen sanken die Quoten von vormals mehr als 15 Prozent auf immer noch tolle 10,1 Prozent Marktanteil.

Direkt im Anschluss lief noch eine 45 Minuten lange Dokumentation, die Hintergründe zur Tat lieferte. 3,76 Millionen Menschen blieben dran und bescherten dem öffentlich-rechtlichen Sender noch 13,2 Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen stiegen die Marktanteile auf 11,6 Prozent – die Reichweiten blieben fast gleich: 1,22 Millionen Menschen sahen den Film, 1,20 Millionen dieser Altersklasse die Doku.

Am späten Abend setzte Das Erste auf eine weitere Folge der Sketch-Comedy «Kroymann». Das bei Kritikern beliebte Format aus dem Hause btf lief bis dato zwei Mal im Ersten. Mit 7,1 Prozent Marktanteil bei allen fielen die Werte der Premiere sehr überschaubar aus, doch im Januar 2018 steigerte sich die zweite Episode auf klar bessere 8,7 Prozent beim Publikum ab drei Jahren. Die dritte Ausgabe nun kam ab 23 Uhr auf 7,9 Prozent, pendelte sich also grob in der Mitte ein. 1,37 Millionen Leute schauten zu.
© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
09.03.2018 09:04 Uhr Kurz-URL: qmde.de/99543
Manuel Weis

super
schade

48 %
52 %

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Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
tommy.sträubchen
09.03.2018 09:22 Uhr 1
Die Werte der 14/49J. kann der ARD doch relativ egal sein...zwischen 20 und 6 Uhr läuft ja keine Werbung...verstehe den Drang dieser Gruppe immer weniger. Ich finde wenn sich Spartenkanäle auf bestimmte Zielgruppen ausrichten OK...aber was zum Beispiel Pro7...RTL ec... und leider selbst ARD immer öfter da machen ist für mich unverständlich...wenn ich 50 Euro von meiner Omi bekomme hab ich 50 in der Tasche.. Bekomm ich die von nen 35 Jährigen unglaublich.. Hab ich auch nur 50 in der Tasche...bitte jetzt nicht zu genau nehmen aber ich verstehe diese Ausrichtung immer weniger...10% bei den Jungen liest sich gut aber ich glaube die ARD hat sich mehr vorallem bei allen ausgerechnet denn mehr wie Mittelmaß sind die 4 Mio nicht...fand beide Teile ganz gut.
P-Joker
09.03.2018 11:08 Uhr 2
Wer ist bei der ARD auf die seltsame Idee gekommen, den zweiten Teil ausgerechnet gegen den "Bergdoktor" zu programmieren?

Gut, vielleicht haben es viele so gemacht wie ich:
Den "Bergdoktor" direkt geschaut, den zweiten Teil von "Gladbeck" dan in der Mediathek.

Da stellt sich mal wieder die Frage:
Wann endlich werden die Abrufzahlen in der Mediathek mal zu den Quoten hinzu gerechnet?
Erst dann kann man sich ein Bild davon machen, wie viele Leute sich für einen Film u.a. interessiert haben.
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Tags

Bergdoktor Gladbeck Kroymann Tatort


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