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Discovery hat Scripps-Übernahme abgeschlossen

Der Deal soll mehr als 14 Milliarden US-Dollar gekostet haben.

Die Transaktion ist geschafft. Discovery Communications hat am Mittwoch bestätigt, dass man die Übernahme von Scripps Networks Interactive erfolgreich abgeschlossen hat. Es wurde spekuliert, dass dafür 14,6 Milliarden US-Dollar gezahlt wurden.

Scripps Networks Interactive ist ein weltweit agierendes Medienunternehmen, das sich auf die Produktion von Lifestyle-Content in den Bereichen Home, Food und Reisen spezialisiert hat. Das linear und online verbreitete Lifestyle-Portfolio von Scripps umfasst in den USA verschiedene Sender und Plattformen, darunter das Food Network, ein DIY Network und den Travel Channel. International betreibt Scripps mit einer Mehrheitsbeteiligung TVN, ein bedeutendes Multi-Plattfom-Medienunternehmen in Polen. Außerdem UKTV, ein unabhängiges kommerzielles Jointventure mit BBC Worldwide, den Asian Food Channel, das erste panasiatische TV Foodnetwork und den Lifestyle-Channel Fine Living Network.

In Deutschland laufen Scripps-Programme bei ProSiebenSat.1, hier vor allem bei den kleineren Sendern. Es gibt einen mehrjährigen Vertrag zwischen beiden Unternehmen. „Der heutige Tag markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte von Discovery. Ab heute sind wir ein noch diversifizierteres Medienunternehmen mit dem weltweit attraktivsten und zuverlässigsten Portfolio an Sendermarken für die ganze Familie“, sagte David Zaslav, Präsident und Chief Executive Officer von Discovery. „Als ein neues, weltweit führendes Medienunternehmen im Bereich Real-Life-Entertainment, bietet Discovery seinen Zuschauern rund um den Globus Inhalte, die inspirieren, informieren und unterhalten - über alle Bildschirme hinweg. Darüber hinaus eröffnet Discovery Werbetreibenden und Distributionspartnern neue Möglichkeiten, Kunden zielgruppenspezifisch und mit hoher Reichweite anzusprechen. Somit schaffen wir für alle unsere Stakeholder einen hohen Mehrwert.“

Es wird erwartet, dass die Akquisition im ersten Jahr nach dem Abschluss zu einem Anstieg des bereinigten Ergebnisses je Aktie und des Free Cashflow führen wird, einschließlich erheblicher Kostensynergien, die mit 350 Millionen US-Dollar angenommen werden. Durch den Zusammenschluss soll ein gestärktes Geschäftsmodell entstehen, das eine zügige Rückführung von Fremdkapital ermöglicht.
07.03.2018 13:15 Uhr Kurz-URL: qmde.de/99500
Manuel Weis

super
schade


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