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Jährlichen Wechsel bei Strom und Gas richtig angehen

Mit dem richtigen Anbieter lassen sich hohe Kosten vermeiden.

Kündigen und wechseln von Strom- oder Gasanbietern!
Kommen Ankündigungen auf Preiserhöhungen vom derzeitigen Anbieter ins Haus? Ist die Rechnung für Strom oder Gas schon zu hoch, dann wird es Zeit den Anbieter zu wechseln. Dieser geht über das Internet sehr leicht. Ist ein Wechsel heute wesentlich einfacher als früher.

Obwohl der Wechsel sehr einfach durchführbar ist, bleiben viele Verbraucher jahrelang beim selben Anbieter. Sie könnten jedoch durch den Wechsel einen viel besseren Tarif erhalten.

Wenn Sie wechseln wollen, sollten Sie die nachfolgenden Daten bei der Hand haben:

- Ihr Name
- Ihre Anschrift
- Der Name des derzeitigen Versorgers
- Die Kundennummer beim derzeitigen Versorger
- Die Zählernummer
- IBAN bei Bankeinzug

Werden diese Angaben alle benötigt?
Besonders wichtig sind natürlich der Name des alten Energieanbieters, die dortige Kundennummer und die Zählernummer. Der neue Anbieter braucht diese Daten, um die Kündigung beim vorherigen Lieferanten auszuführen.
Am wichtigsten ist die Angabe der Zählernummer, ohne diese geht nichts. Oft verwendet der neue Gas- oder Stromanbieter denselben Zähler.

Was sollte vor dem Wechsel beachtet werden?
Der Anbieterwechsel ist zwar schnell erledigt, dennoch gibt es einiges zu beachten. Noch bevor Sie einen neue Gas- oder Stromanbieter vertraglich binden, informieren Sie sich im Internet über Ihren neuen Wunschanbieter.
Bei der Kostenbelastung des neuen Tarifs beachten Sie die eventuell vorhandenen Boni. Eine mögliche Preisgarantie ist ebenfalls wichtig, um einige Jahre lang einen günstigen Strompreis zu erhalten. Wenn Sie die Energiekosten immer niedrig halten möchten, ist ein Anbieterwechsel jährlich durchaus empfehlenswert. Gerade deshalb, da die bekannten Boni wie Sofortbonus und Neukundenbonus nur im ersten Jahr gezahlt werden.

Mehr Übersicht finden Sie hier:
https://www.wechselpiraten.de

Welche Fristen sollten auf jeden Fall beachtet werden?
Die Kündigungsfristen sind beim Wechsel von Strom und Gas ein wichtiger Punkt. Die Fristen haben sich verkürzt und die Kunden können derzeit bereits innerhalb von 2 Wochen den Vertrag kündigen, wenn sie sich in der Grundversorgung befinden.

Dennoch ist es wichtig, die Kündigungsfristen des alten Energieversorgers festzustellen. Diese Fristen müssen Sie dann auch unbedingt einhalten. Somit entgehen Sie möglichen Problemen wie einer Stornierung Ihres neuen Wechsels. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dann lassen Sie den Wechsel mit der Kündigung komplett vom neuen Energieanbieter erledigen. So beginnt der neue Liefervertrag erst, wenn der alte, vorhergehende Vertrag beendet wurde. Wer schon einmal gewechselt hat, sieht in seinen Unterlagen die Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten.

Gesetzlich gesicherte Belieferung
Keine Angst müssen Sie haben, dass die Lieferung von Strom und/oder Gas beim Wechsel unterbrochen wird. Diese Furcht schreckt viele ab, den aktuellen Anbieter zu wechseln. Es kann jedoch nie passieren, dass Sie im Dunkeln sitzen. Selbst dann nicht, wenn die Fristen nicht eingehalten werden. Falls eine Lücke in der Versorgung entsteht, dann muss der regionale Energieanbieter die Versorgung übernehmen.

Niemand wird kommen und den Zähler abmontieren, dieser bleibt im Eigentum des regionalen Energielieferanten. Sie überweisen die Zählermiete an den derzeitigen Anbieter, der dann die Miete weiterleitet.

Darauf sollten Sie besser verzichten
Beim Wechsel vom Stromanbieter ist einiges zu beachten. Manche Energieversorger werben mit sehr günstigen Preisen. Bei diesen Tarifen werden Sie im Voraus mit Teilbeträgen belastet.
Diese Art der „Vorkasse“ bei der zwar später genau abgerechnet wird, birgt einige Gefahren.
• Hohe Nachzahlungen drohen, wenn der Teilbetrag zu niedrig ist.
• Es ist nahezu unmöglich, an das vorausbezahlte Geld zu kommen, wenn der Stromlieferant insolvent geht.
• Bei zu hohen Pauschalbeträgen dauert es mitunter lange bis Sie das zu viel gezahlte Geld zurückbekommen.

Eine weitere Tarifvariante sind „Strompakete“. Sie erhalten eine bestimmte Strommenge zu einem Vorzugspreis. Ein Mehrverbrauch wird mit einem höheren Arbeitspreis belastet was teuer enden kann.

Fazit:
Zur Sicherheit mindestens 3 bis 4 Wochen vor dem Ende der Kündigungsfrist den Wechsel beauftragen. Zur Sicherheit besser selbst kündigen, wenn die Zeit knapp werden könnte.
08.01.2018 07:33 Uhr Kurz-URL: qmde.de/98251

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