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Internationaler Fußball bleibt Quotengarant

Zwar stand die Sportwoche durch die internationalen Auftritte der drei verbliebenen deutschen Vertreter etwas im Schatten des Fußballs, hatte jedoch noch einiges mehr zu bieten. Unter anderem Formel 1 aus der Wüste, die Finalserie der DEL und die Snooker-WM. Alles im SportCheck!

Startzeit sorgt für deutlich bessere Reichweite und schlechtere Quote


Highlights der kommenden Woche

  • Montag 15.00 Uhr: Eishockey, DEL-Finalserie, München-Wolfsburg (Sport 1)
  • Dienstag 19.00 Uhr: Fußball, Champions League, R. Madrid-München, Leicester-Atl. Madrid (Sky)
  • Mittwoch 19.00 Uhr: Fußball, Champions League, Monaco-Dortmund, Barcelona-Turin (Sky)
  • Donnerstag 21.00 Uhr: Fußball, Europa League, Schalke-Amsterdam (Sport 1)
  • Freitag 20.00 Uhr: Fußball, Bundesliga, Köln-Hoffenheim (Sky)
  • Samstag 14.00 Uhr: Fußball, Bundesliga, München-Mainz, Berlin-Wolfsburg, Hamburg-Darmstadt, Ingolstadt-Bremen, Frankfurt-Augsburg (Sky)
  • Samstag 17.00 Uhr: Handball, Champions League, Flensburg-Skopje (Sky)
  • Samstag 17.30 Uhr: Fußball, Bundesliga, M’gladbach-Dortmund (Sky)
  • Sonntag 15.00 Uhr: Fußball, Bundesliga, Freiburg-Leverkusen (Sky)
  • Sonntag 17.00 Uhr: Fußball, Bundesliga, Schalke-Leipzig (Sky)
Nachdem Fans der Formel 1 für den großen Preis von China früh aus den Federn mussten, versprach der Große Preis von Bahrain am Sonntag eine angenehmere Start-Zeit. Das schlug sich, wie zu erwarten, auch direkt in der Reichweite nieder.

Sebastian Vettel feierte im Ferrari seinen zweiten Saisonsieg und übernahm die alleinige Führung in der Gesamtwertung. Um 16 Uhr startete RTL die Übertragung und 1,67 Millionen Zuschauer waren bereits dabei. Der Anteil am Markt bei den von RTL anvisierten 14- bis 59-Jährigen lag bei 10,1 Prozent.

Den Start der Boliden verfolgten schließlich 5,58 Millionen Rennsport-Fans, wodurch ein Marktanteil von 26,8 Prozent in der Zielgruppe erreicht wurde. Im Laufe des Rennens steigerten sich Reichweite und Quote, und als der rote Bolide die Ziellinie als Erster überquerte, saßen 6,80 Millionen Menschen vor dem Fernseher. Das bedeutete 29,7 Prozent bei den Umworbenen. Die Sektduschen auf dem Treppchen interessierten dann noch 5,46 Millionen. 22,3 Prozent der 14- bis 59-Jährigen blieben dran.

Zwar sahen dem Rennen in Bahrain deutlich mehr Menschen zu als dem in China, allerdings sank die Quote bei den Werberelevanten spürbar. Vergangene Woche ließen sich noch zwischen 3,70 und 3,85 Millionen begeistern, der Start fand vor 37,4 Prozent der Zielgruppe statt.

DEL-Finalserie: Dienstag stark, Samstag nur Mittelmaß


Falls der EHC Red Bull München Spiel 5 der DEL-Finalserie am heutigen Ostermontag gegen Wolfsburg siegreich gestaltet, verteidigt der amtierende Meister seinen Titel. Nachdem der EHC bereits Sonntag vergangene Woche vorlegte, zeigte Sport 1 am Dienstag das zweite Spiel der Serie. Insgesamt 350.000 Zuschauer sahen den 3:2-Erfolg der Münchener in Wolfsburg. Gute 1,5 Prozent der jungen Zielgruppe waren mit von der Partie.

Am Samstag übertrug Sport 1 dann ab circa 18.50 Uhr Spiel 4 aus Wolfsburg und musste dem Bundesliga-Topspiel und der «Sportschau» Tribut zollen. Das Finalspiel begeisterte nur noch 180.000 Eishockey-Fans, darunter nur 60.000 Junge. Der Marktanteil belief sich auf 0,8 Prozent.

FußballBox


Vergangenen Mittwoch setzte die Champions-League-Niederlage der Bayern gegen Real Madrid eine neue Saison-Bestmarke, wenngleich die Zehn-Millionen-Marke noch verfehlt wurde. Mit 9,60 Millionen Fans schauten so viele zu wie noch nie in der laufenden Saison. 30,3 Prozent Marktanteil bei allen Zuschauern, sowie 24,1 Prozent bei den Jungen standen für das Duell der nationalen Rekordmeister zu Buche. Das 1:2 aus Münchener Sicht blieb in der Mittwochs-Primetime ohne jede Konkurrenz.

Vom Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus am Dienstag überschattet, wurde das Spiel der Schwarz-Gelben gegen den AS Monaco auf Mittwoch, 18.45 Uhr gelegt. Sky zeigte die Partie exklusiv im deutschen Fernsehen und erreichte inklusive Vor- und Nachberichterstattung 740.000 Zuschauer. Das reichte für den Pay-TV-Sender zu einem schönen Marktanteil von 3,1 Prozent in der jungen Zielgruppe.

Am Donnerstagabend war mit dem FC Schalke 04 der dritte verbliebene deutsche Vertreter international im Einsatz. Königsblau trat im Viertelfinale der Europa League bei Ajax Amsterdam an und bescherte dem übertragenden Sender Sport 1 großartige Quoten. 1,93 Millionen Fußballfans schalteten ein, was einer beachtlichen Sehbeteiligung von 6,6 Prozent gleichkam. Bei den Werberelevanten generierte der schwache Auftritt der Schalker sogar herausragende 7,3 Prozent. Die Vorberichterstattung verfolgten 0,29 Millionen Interessierte, die Highlights der anderen EL-Begegnungen ab 23.00 Uhr noch 0,64 Millionen.

Am Karfreitag wurde noch nicht gegen den Ball getreten, dafür stand am Samstag wieder Bundesliga-Alltag an. Die Sky-Konferenz um 15.30 Uhr war demnach mit ausnahmsweise sechs Begegnungen vertreten und erreichte eine starke Reichweite. 1,22 Millionen Zuschauer fieberten mit, das reichte für einen Marktanteil von 8,2 Prozent bei allen Fernsehenden. Bei den Werberelevanten mobilisierte Sky 0,54 Millionen Interessierte. 11,7 Prozent in der jungen Zielgruppe können sich absolut sehen lassen.

Um 18.30 Uhr folgte wie gewohnt das „Topspiel der Woche“, diesmal aus Leverkusen. Bayer 04 trotzte dem FC Bayern München vor insgesamt 911.000 Sky-Nutzern ein 0:0 Unentschieden ab. Das torlose Remis lockte 3,8 Prozent Marktanteil bei Alt, sowie 5,9 Prozent Marktanteil bei Jung vor die Bildschirme. Damit erreichte die Partie nicht einmal die Hälfte an Reichweite und Anteil am Markt, die Sky mit dem Ausnahmespiel FC Bayern gegen Borussia Dortmund zurückliegende Woche erreichte.

Richtig rund lief es am Samstag-Vorabend für die «Sportschau» im Ersten. Starke 5,52 Millionen TV-Nutzer sahen die Bundesliga-Highlights, woraus 24,4 Prozent bei allen Fernsehenden resultierten. Bei den 14- bis 49-Jährigen entschieden sich 17,1 Prozent für die Höhepunkte des 29. Spieltags.

Auch «Das aktuelle Sportstudio» wies gute Werte aus. Ein Gesamtpublikum von 2,20 Millionen bedeuteten 12,6 Prozent bei den Zuschauern ab drei Jahren.

MixBox


Am Freitag hatte Sport 1 ab 18 Uhr das Spiel der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gegen Weißrussland im Programm. Insgesamt 230.000 Zuseher verfolgten die 1:3-Testspielniederlage. Damit kassierte die DEB-Auswahl bereits die dritte Pleite im dritten Test vor der Heim-WM im Mai.

Bereits einen Tag später, zur Einstimmung auf die DEL-Playoffs, gab es die Gelegenheit zur Revanche, erneut wurde gegen die Weißrussen getestet. Zwar wurde diesmal aufsteigende Form präsentiert und ein 2:1-Sieg eingefahren, die zweite Partie in zwei Tagen gegen denselben Gegner wollten ab 16.30 Uhr dann aber nicht mehr als 140.000 Zuschauer sehen.

Auf Eurosport stand der Samstag ganz im Zeichen der Snooker-Weltmeisterschaft in Sheffield. Die Billard-Cracks unterhielten ab 15.30 Uhr beachtliche 180.000 Zuschauer, ab 18.30 stieg die Zahl sogar auf 190.000. Später am Abend waren dann erneut 180.000 Fernsehende dabei.
17.04.2017 10:09 Uhr Kurz-URL: qmde.de/92533
Christopher Schmitt

super
schade


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