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Gleich drei Fitzek-Projekte werden verfilmt

Eines für das Kino, zwei für RTL. Eine Qualitätsserie, wie einst mal angedacht, wird es aber nicht geben. Die Details.

RTL will auch in der kommenden Fernsehsaison wieder mit Film-Events punkten. Nachdem man vergangenen Winter drei «Winnetou»-Filme im Line Up hatte, geht man für die kommende TV-Saison 17/18 andere Wege. Der Kölner Sender hat sich die Rechte an zwei Büchern des deutschen Erfolgs-Autors Sebastian Fitzek gesichert. So wird UFA Fiction für den Sender «Das Joshua-Profil» verfilmen, von Zieglerfilm kommt «Passagier 23», wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Nils-Morten Osburg habe das Drehbuch für «Passagier 23» geschrieben, Jan Braren war für Zieglerfilm am Werk. Das Budget beider Filme solle über den normaler Filmproduktionen liegen. RTL will zudem auch zwei begleitende Dokumentationen umsetzen. Die Zusammenarbeit zwischen Fitzek und UFA Fiction war übrigens schon vor eineinhalb Jahren bekannt geworden. Damals sagte Fitzek: „Die UFA hat mit so unglaublich erfolgreichen Serien wie «Deutschland 83» und Produktionen wie «Nackt unter Wölfen» und «Unsere Mütter, unsere Väter» international ein herausragendes Standing und arbeitet gerade bei der Umsetzung von Buchadaptionen auf höchstem qualitativem Niveau. Die Verfilmung meines neuen Werkes «Joshua-Profil» ist hier also in sehr guten Händen! Besonders gespannt bin ich auf die Zusammenarbeit mit den Produzenten Nico Hofmann und Jörg Winger und den Autoren im Writers Room, mit denen ich den Stoff für die Serie zusammen entwickeln darf.“

Jörg Winger sagte dazu: „Sebastian Fitzek führt uns aus einem Familienthriller heraus in die Frage, inwieweit unser zukünftiges Verhalten von Computern prophezeit werden kann. Sein emotionaler Ansatz für dieses hochrelevante Thema hat mich sofort gepackt, und bietet eine Steilvorlage für eine spannende hochwertige Serie.“ Wie dieses Zitat zeigt: Damals ging man noch davon aus, aus dem «Joshua-Profil» eine ganze Serie stricken zu können. Nun ist es ein Event-Film geworden.

Und auch für’s Kino hat Fitzek einen Stoff geliefert. In Berlin fiel am 17. Januar die erste Klappe zu den Dreharbeiten des Psycho-Thrillers «Abgeschnitten». Die erfolgreiche Buchvorlage entstand 2012 aus der Symbiose von Bestseller-Autor Sebastian Fitzek und dem Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der Berliner Charité Michael Tsokos. Regisseur und Drehbuchautor ist Christian Alvart. Moritz Bleibtreu, Fahri Yardim und Lars Eidinger bilden zusammen mit Enno Hesse und Jasna Fritzi Bauer das Ensemble.
17.02.2017 08:09 Uhr Kurz-URL: qmde.de/91287
Manuel Weis

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