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Serien-Check: Arnold Schwarzenegger bringt Serie bei CBS unter

Hat «Veronica Mars» doch noch eine Zukunft, wie lange dauert «One Piece» noch und wer ist der Neue bei «Supergirl»? Politiker kommen ins «Empire», Journalisten nach «Quantico» und «TWD»-Schöpfer adaptiert «GoT»-Vorbild.

Der Neustart der Woche

Am Dienstag, den 26. Juli, startet um 20.15 Uhr auf Sony Entertainment Televison dasHistoriendrama «Poldark». Im Jahr 1783 kehrt der Engländer Ross Poldark aus dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zurück in seine Heimat Cornwall. Allerdings muss er feststellen, dass sich alles verändert hat, seine Freunde und seine Verlobte halten ihn für tot und er scheint keinen Platz mehr in der Gesellschaft zu haben. Seine letzte Hoffnung sind die alten Zinnminen seiner Familie. Die acht Episoden werden wöchentlich in Doppelfolgen ausgestrahlt.

Fortsetzung von «Veronica Mars»?


Im Rahmen der San Diego Comic Con gab Kristen Bell TVLine ein Interview, in dem sie sich unter anderem zu ihrem Serienerfolg «Veronica Mars» äußerte. Die Serie wurde nach drei Staffeln eingestellt, erhielt ein Spin-Off und einen, durch Fans finanzierten, Kinofilm. Bell gab allerdings an, dass sie und Serienschöpfer Rob Thomas großes Interesse daran haben, die Abenteuer von Mars fortzusetzen. Allerdings wies sie daraufhin, dass «Veronica Mars» nicht in klassischer Serienform mit 22 Episoden zurückkehren solle, sondern dass man auf eine Miniserie hofft. Als konkrete Zahlen nannte sie dabei sechs bis acht Episoden, wies aber auch daraufhin, dass man zunächst eine Plattform finden müsse, die sich zu einer solchen Produktion bereit erkläre.

Der Hinweis der Plattform ist dabei ein deutlicher Indikator, dass Bell nicht von einer Rückkehr ins klassische Fernsehen ausgeht, sondern man eher auf Amazon, Netflix oder Hulu hofft. Demnächst feiern beispielsweise die «Gilmore Girls» mit vier Episoden in Spielfilmlänge ein kleines Revival auf Netflix. Bereits zuvor belebte der Streamingdienst die Sitcom «Full House» wieder. Ein weiterer Faktor für eine Miniserie ist auch der volle Terminkalender von Bell, denn mit «The Good Place» steht bereits ihre nächste Serie in den Startlöchern.

«Supergirl» mit geheimnisvollem Neuling


Chris Wood stand zuletzt für die The-CW-Serie «Containment» vor den Kameras. Allerdings wurde die Produktion inzwischen eingestellt. Um ein neues Engagement muss sich Wood allerdings keine Sorgen machen, denn wie die Macher von «Supergirl» bekanntgaben, sicherte man sich seine Dienste für die zweite Staffel.

Um welche Rolle es sich handelt, ließen die Macher rund um Greg Berlanti allerdings noch offen. Er soll eine aus den DC-Comics bekannte Figur verkörpern und somit als Überraschung in der zweiten Staffel herhalten. Zu dieser Überraschung soll es allerdings schon recht früh kommen. Dieses Vorgehen ist im Vergleich zu früheren Ankündigungen allerdings eher ungewöhnlich. In der Regel wurde bekannt, welche Änderungen in der zweiten Staffel vorgenommen werden sollen und kurz danach wurde ein neuer Darsteller bekanntgegeben. So schlüpft Tyler Hoechlin («Teen Wolf») beispielsweise in die Rolle von Superman und soll bereits zu Staffelbeginn sein Debüt feiern.

«One Piece» hat noch viel vor


Inzwischen genießt die Manga- und Anime-Reihe «One Piece» Kultstatus. Seit fast 20 Jahren erscheinen regelmäßig neue Bände der Abenteuer von Ruffy und seiner Strohhutbande und der inzwischen 13. Kinofilm steht in den Startlöchern. Das Anime News Network führte nun ein Interview mit dem Schöpfer der Reihe, Eiichirô Oda, in dem dieser sich über den Verlauf von «One Piece» äußerte. Die spannendste Aussage traf er allerdings zum Ende der Geschichte. Denn obwohl inzwischen mehr als 750 Episoden animiert wurden, ist die Handlung gerade einmal zu 65 Prozent erzählt. Fans von Ruffy und Co dürfen sich also noch auf mehrere Jahre Piratenaction freuen.

Serie von und mit Arnold Schwarzenegger wandert zu CBS


Bereits 2013 verkaufte Arnold Schwarzenegger einen Serienpiloten namens «Pump» an Showtime. Allerdings verlor der Kabelsender schnell das Interesse an der Produktion, woraufhin diese zu Hulu wanderte und dort auch nur äußerst stiefmütterlich behandelt und nie gedreht wurde. Mehr als drei Jahre später sichern sich die CBS Television Studios die Rechte an der Serie und planen, acht einstündige Episoden zu inszenieren.

Die Dramaserie ist in den frühen 70er Jahren angesiedelt und behandelt die Anfänge des Bodybuildings am Venice Beach. Dabei geht es um erste Fitnessstudios und die Besessenheit, seinen Traumkörper zu schaffen.

Für die Produktion zeichnen sich Autor und Executive Producer Michael Konyves und die «Two and a Half Men»-Produzenten Kim und Eric Tannenbaum verantwortlich. Konyves wollte das Projekt ursprünglich mit den Tannenbaums inszenieren, die auch großes Potenzial in der Idee sahen. Sie wiesen aber darauf hin, dass eine solche Produktion nicht ohne Arnold Schwarzenegger möglich sei, schließlich leitete er den Trend des Bodybuildings ein.

Nachdem sie an den ehemaligen Gouverneur von Kalifornien herantraten, zeigte dieser sich ebenfalls begeistert und machte deutlich, dass er sich voll einbringen möchte und übernahm umgehend den Posten eines ausführenden Produzenten. Außerdem kündigte er bereits an, dass er im Falle einer Serienbestellung eine wiederkehrende Rolle übernehme.

Ob die Produktion auch auf CBS selbst unterkommt, gilt derzeit als unwahrscheinlich. Höher liegt die Wahrscheinlichkeit, dass man mit «Pump» eine weitere Serie für seinen eigenen Streamingdienst CBS All Access plane, so wie man es aktuell auch mit der neuen «Star Trek»-Serie vorhat.

Politiker im «Empire»


Die Planungen für die dritte Staffel «Empire» ziehen allmählich an. Nachdem in den vergangenen Wochen mehr zur Handlung bekanntgegeben wurde und man neue Darsteller verpflichtete, hält nun die Politik im «Empire» von Lucious und Cookie Einzug. Taye Diggs, bekannt aus «Murder in the First», schlüpft in die Rolle des Stadtrats Angelo Dubois. Dieser ist ein Spross einer einflussreichen New Yorker Familie mit einem Jura-Abschluss an der Harvard-University, dem in der Privatwirtschaft alle Türen offenstanden. Allerdings ist er ein prinzipientreuer und von Pflichtgefühlen erfüllter Bürger New Yorks, wodurch es ihn in die Politik zog. Dort sieht er die besten Chancen, den Bürgern der Stadt zu helfen und die zu unterstützen, denen es schlechter geht.

Mad Hatter sorgt für Chaos in «Gotham»


Nachdem die zweite Staffel «Gotham» unter dem Zeichen „Rise of the Villains“ stand, scheint die Serie in der kommenden Season genau dort weiter zu machen, wo sie aufhörte. Erneut machen Schurken aus dem Universum von DC die Stadt unsicher und Jim Gordon (Ben McKenzie) hat alle Hände voll zu tun, die Stadt vor dem Abgrund zu retten, schließlich steckt der künftige Dunkle Ritter noch in der Pubertät.

Für die dritte Staffel wurde nun der Mad Hatter ankündigt, der von Benedict Samuel verkörpert wird. Dieser ist den meisten Zuschauern wahrscheinlich als Wolf aus «The Walking Dead» bekannt. Auch dort trat er als Figur mit psychischen Störungen auf.

Der Mad Hatter ist ein durchgedrehter Wissenschaftler, der versucht, die Menschen zu manipulieren. In «Gotham» soll er ein begnadeter Hypnotiseur sein, der nach seiner verschwundenen Schwester sucht. Die häufigen Hypnosen seiner Verdächtigen tragen jedoch dazu bei, dass er beginnt, seinen Verstand zu verlieren und den Bürgern der Stadt die Schuld an Allem gibt.

«Quantico» begrüßt Neuling


Wie inzwischen bekannt wurde, soll die zweite Staffel der ABC-Thrillerserie mit einigen neuen Gesichtern ergänzt werden. Der mexikanische Darsteller Aaron Diaz ist nun eine der ersten Neuverpflichtungen für die kommende Season. Dieser spielt künftig die Rolle des Journalisten Leon Velez, der süchtig nach dem Nervenkitzel ist und der neben seiner Arbeit kein Privatleben kennt. Für Diaz ist es die erste große US-Produktion, zuvor war er hauptsächlich in Soaps wie «Tierra de Reyes» auf Telemundo zu sehen.

Der Teaser der Woche



«Marvel‘s Iron Fist» glänzt mit einem ersten Trailer zur vierten Marvel und Netflix Koproduktion.

«Criminal Minds» mit Rückkehrerin


In der zwölften Staffel der CBS-Serie «Criminal Minds» dürfen sich die Zuschauer über die Rückkehr eines bekannten Gesichts freuen. Paget Brewster kündigte via Twitter an, derzeit einige Episoden der kommenden Staffel zu drehen. Dabei spielt sie erneut die Rolle der Supervisory Special Agent Emily Prentiss, die sie bereits zwischen der zweiten und sechsten Staffel verkörperte. Weitere Details wurden allerdings noch nicht bekannt.

Ursprünglich verstärkte Brewster den Cast der Serie zu Beginn der zweiten Staffel. Mit Einführung des Spin-Offs «Criminal Minds: Team Red» parallel zur sechsten Staffel, sollte ihr Vertrag jedoch angepasst werden. Anstatt sich über mehr Gehalt zu freuen, hätte sie eine Kürzung der Gage in Kauf nehmen müssen, gleichzeitig stand ihre Rolle auf der Kippe. Daraufhin verließ sie die Produktion und orientierte sich in Richtung Comedy, wo sie ein dauerhaftes Engagement im Cast von «Community» fand.

Bereits in der elften Staffel und zu 200. Folge stattete Brewster der Serie einen Besuch ab. Nach mehrfachen Neuausrichtungen und Darstellerabgängen, muss die Serie sich nun einmal mehr umorientieren. Inzwischen hat Erica Messer den Posten der Showrunnerin inne und löste somit Edward allen Bernero ab, der einst für die Gehaltskürzung von Brewster verantwortlich war.

«Walking Dead»-Schöpfer adaptiert Fantasyreihe


Robert Kirkman, seines Zeichens Showrunner von «The Walking Dead», arbeitet derzeit an der Adaption der Fantasy-Romane «Chronicles of Amber» von Autor Roger Zelazny. Unterstützung erhält er dabei von seinem Kollegen Dave Alpert, mit dem ihm das Produktionsstudio Skybound Entertainment gehört. Für die Fantasyserie schließen sie sich mit Vincent Newman Entertainment zusammen. Alle drei haben dabei den Posten eines ausführenden Produzenten inne.

Die Geschichte erschien erstmals 1970 und handelt von einem Jungen namens Corwin. Dieser erwacht eines Tages auf der Erde und hat keinerlei Erinnerung an sein früheres Leben als Prinz einer adligen Familie oder, dass er durch verschiedene Dimensionen und Realitäten reisen kann. Zelazny verfasste insgesamt zehn Bücher zur Reihe, wobei diese sich auf zwei große Handlungsbögen à fünf Episoden aufteilten. Die Buchreihe gilt als eine der größten Inspirationen von «Game of Thrones»-Autor George R. R. Martin.
22.07.2016 17:00 Uhr Kurz-URL: qmde.de/87014
Dennis Weber

super
schade


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