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Serien-Check: Franka Potente an der Seite von Tom Hardy

«Prison Break» mit neuen und alten Gesichtern, «MacGyver» findet einen Hauptdarsteller, «NCIS» mit neuer Agentin, Clayface in «Gotham», neue Kreative für «Nashville» und bekommt «Hawkeye» eine Netflix-Serie?

Der Neustart der Woche

Am Montag, den 28. März, strahlt das Erste um 21.45 das «Sherlock»-Special „Die Braut des Grauens“ aus. Bereits Anfang des Jahres sah Quotenmeter.de-Redakteur Sidney Schering die Episode und schrieb dazu eine ausführliche Kritik, die Sie hier lesen können.

Neue «NCIS»-Agentin


Nachdem bekannt wurde, dass Michael Weatherly, auch bekannt als Agent DiNozzo, die CBS-Serie «NCIS» zum Ende der 13. Staffel verlässt, kam rasch die Frage auf, wer ihn ersetzt. Nun gaben die Produzenten bekannt, dass man sich die Dienste von Sarah Clarke («24») sicherte. Diese feiert ihr Debüt bereits in den beiden letzten Episoden der aktuellen Staffel und tritt dort zunächst als Gastrolle auf. Dabei mimt sie die Figur der Agent Tess Monroe, die als äußerst scharfsinnig und tough beschrieben wird. Allerdings hat sie bereits mehrere Ehen hinter sich, was nicht spurlos an ihrem Sozialverhalten vorbeigeht, dennoch soll sie ein großes Herz für ihre Kollegen haben und diese als Familienersatz betrachten. Aus dem Umfeld der Serie kamen unmittelbar nach der Bestätigung des Gastauftritts Gerüchte auf, dass Clarkes Rolle in der 14. Staffel zur Hauptrolle aufsteigt.

«Hawkeye»-Serie bei Netflix?


In den vergangenen Jahren wuchs das Marvel Cinematic Universe stetig an und fasste in jüngerer Vergangenheit auch Fuß im TV und Internet. Dabei galt es stets, regelmäßig neue Charaktere einzuführen und alle Fäden miteinander zu verbinden. Dennoch kam die ein oder andere Figur dabei etwas kurz, zum Beispiel der von Jeremy Renner («The Hurt Locker») gespielte Hawkeye, der bislang noch keinen Solofilm erhielt und nach den aktuellen Plänen von Marvel so schnell auch zu keinem kommen wird. Bei der Valley Comic Con gab Renner im Rahmen eines Panels nun bekannt, dass er durchaus Interesse an einem Soloprojekt über den Pfeile verschießenden Helden habe. Dabei müsse es nicht mal ein Kinostreifen sein, sondern gerne eine Serie, wie sie Netflix aktuell mit «Daredevil» und «Jessica Jones» im Portfolio habe. Im Vordergrund sollen dabei die Erforschung der Figur und die Hintergründe von Hawkeyes Charakter stehen, merkte Renner an. Weder Marvel noch Netflix ließen sich bislang zu einem Kommentar hinreißen.

Clayface macht «Gotham» unsicher


Unmittelbar nach der Bekanntgabe, dass «Gotham» in eine dritte Runde geht, veröffentlichten die Macher der FOX-Serie eine Meldung, dass es noch in der zweiten Staffel zu einem Auftritt von Bösewicht Clayface kommt. Brian McManamon («Gossip Girl») schlüpft dabei in die Rolle des eigenwilligen Schauspielers Basil Karlo, der beschließt, als Clayface all diejenigen umzubringen, die sein Handwerk verachten und sein Vermächtnis als Künstler bedrohen.

«Prison Break» mit neuen und alten Insassen


Die neueste Staffel der Gefängnisserie «Prison Break» begrüßt mittlerweile im wöchentlichen Takt neue Darsteller am Set. Dazu zählen sowohl bekannte Gesichter als auch Neulinge. Aus der alten Garde verstärkt Paul Adelstein den Cast erneut. Zuvor war er als ehemaliger Secret Agent und Kongressabgeordneter Paul Kellerman zu sehen. Hinzu kam die Meldung von gleich drei frischen Gesichtern am Set. Dabei handelt es sich um Inbar Lavi, die in die Rolle der attraktiven und smarten Aktivistin Sheba schlüpft und sich mit Lincoln einlässt. Hinzu kommt Marina Benedict, die die Rolle einer Antagonistin übernehmen soll, für die die Mission über allem steht. Um ihr tödliches Ziel zu erreichen, ist es ihr egal, dass auch sie verletzt werden kann, was sie noch gefährlicher machen soll. Das Trio der Neulinge wird durch Kunal Sharma vervollständigt, der als Sid in die Rolle eines Freigeists und Künstlers schlüpft. Wie die Produzenten bekanntgaben, ist seine offen ausgetragene Homosexualität ein entscheidendes Merkmal seiner Figur.

Neuer MacGyver gefunden


Bereits seit Wochen läuft die Suche nach einem Hauptdarsteller für die neue «MacGyver»-Serie von CBS. Da die Serie als Prequel zur 80er-Version mit Richard Dean Anderson in der Hauptrolle geplant ist, war es nötig einen Darsteller in den mittleren 20er-Jahren zu finden. Dabei waren die Produzenten nun erfolgreich und sicherten sich die Dienste von Lucas Till, der seine bislang größten Rollen in der «X-Men»-Reihe hatte und dort im Sommer erneut als Havok in «X-Men: Apocalypse» zu sehen ist. Till ist zehn Jahre jünger als Anderson es 1985 bei der Premierenfolge war. Die neue Serie erzählt die Geschichte, wie «MacGyver» vom Department of External Services rekrutiert wird, seine Ausbildung zum Problemlöser erhält und zeigt seine ersten Missionen. Neben Lucas Till sicherte man sich außerdem die Dienste von Joshua Boone, der «MacGyvers» besten Freund Gunner spielt.

Franka Potente an der Seite von Tom Hardy


Derzeit laufen die Arbeiten an der FX und BBC-Koproduktion «Taboo» mit Tom Hardy in der Hauptrolle. Die von Ridley Scott und Steven Knight produzierte Serie gab nun die Verpflichtung von Franka Potente bekannt, die in die Rolle der Helga schlüpft. Diese beschreiben die Produzenten als intelligente Dame mit einem guten Gespür für das Geschäft, außerdem haben sie und Hardys Figur James eine gemeinsame Vergangenheit. «Taboo» ist im Jahr 1814 angesiedelt und erzählt die Geschichte des Abenteurers James Keziah Delaney (Tom Hardy), der nach dem Tod seines Vaters nach London zurückkehrt. Aufgrund seiner langen Abwesenheit wurde er von den meisten Menschen aus seinem Umfeld für tot gehalten und so muss Delaney erkennen, dass sich einiges in seiner Stadt verändert hat. Im Streit um das Erbe seines Vaters zieht Delaney gegen alle, die gegen ihn sind, in den Kampf.Allerdings dauert es sich nicht lange, bis sich die legendäre East India Company, die damals das mächtigste Unternehmen der Welt darstellte, einschaltet.

Der Trailer der Woche: «Veep» Staffel 5




Hauptrolle für «The Tick»-Remake gefunden


Bei Amazon laufen aktuell die Planungen zum Piloten des «The Tick»-Remakes. Bereits zweimal schaffte es der blaue Superheld ins Fernsehen, zum einen Mitte der 90er als Cartoonserie und dann noch einmal 2001 als neun Episoden umfassende Comedy mit Patrick Warburton («Rules of Engagement») in der Hauptrolle. Für die Neuauflage ist jedoch ein anderer Darsteller vorgesehen, nämlich der Brite Peter Serafinowicz, der vor allen Dingen durch die Comedy «NTSF: SD: SUV» bekannt wurde aber auch in diversen Hollywoodfilmen wie «Guardians of the Galaxy» kleinere Rollen verkörperte.

Neue Showrunner in «Nashville»


Noch vor der Order einer fünften Staffel macht die ABC-Serie «Nashville» einen Wechsel an der kreativen Spitze durch. Wie bereits seit Kurzem bekannt ist, verlässt Showrunner Dee Johnson die Produktion nach der aktuellen, vierten, Staffel. Johnson begleitet «Nashville» von Anfang an als Teil des Autorenteams und stieg mit der dritten Staffel schließlich zum Verantwortlichen der Produktion auf. Seine Position wird künftig jedoch von zwei Person ausgefüllt, dabei handelt es sich um Marshall Herskovitz und Ed Zwick. Dennoch ist noch unklar, ob «Nashville» überhaupt eine fünfte Staffel erhält, bereits in den vergangenen Jahren erfolgten neue Staffelbestellungen erst sehr spät. Bereits Anfang März verkündete ABC einen Großteil seiner Liste, welche Serien in der kommenden TV-Season auf die Bildschirme zurückkehren und welche abgesetzt werden. Zwei bekannte Namen tauchten aber auf keiner Liste auf, zum einen «Nashville» und zum anderen «Castle». Bei letztgenannter Produktion gibt es angeblich Schwierigkeiten bei den Vertragsverlängerungen der Hauptdarsteller. «Nashville» hatte diese Probleme in der Vergangenheit auch häufiger mit den beiden Hauptdarstellerinnen Hayden Panettiere und Connie Britton, außerdem musste sich die Soap mit sinkenden Quoten arrangieren. US-Seiten spekulieren bereits über eine kreative Neuausrichtung, gegeben durch den Showrunnerwechsel, als letzte Hoffnung auf eine Verlängerung um eine fünfte Staffel. Ein Fragezeichen steht ebenfalls noch hinter den Steuererleichterungen, die die Stadt Nashville der Produktion in den vergangenen Jahren gewährt hat, um dort eine Serie zu produzieren.
25.03.2016 15:00 Uhr Kurz-URL: qmde.de/84553
Dennis Weber

super
schade


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