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Serien-Check: ITV auf der Suche nach dem neuen «Downton Abbey»

Der Schöpfer von «Luther» versinkt in Arbeit, für «Star Wars» geht es auch im Fernsehen weiter, «Continuum»-Macher plant Mafiaserie und «Agent Carter» startet wegen Obama später.

Der Neustart der Woche

Am Dienstag, den 8. Dezember, startet um 21.00 Uhr auf Sky Atlantic HD die zweite Staffel «The Knick». Clive Owen schlüpft dabei erneut in die Rolle des Dr. John Thackery, ein brillanter Chirurg, der die Medizin des 19. Jahrhunderts mit seinen Methoden deutlich voranbringt. Produziert wird die Serie von Owens selbst und von Steven Soderbergh («Ocean’s Eleven»).
ITV mit neuer Historien-Serie
Der britische Sender ITV gab in der vergangenen Woche bekannt, mit «The Halcyon» eine neue Serie geordert zu haben. Die Geschichte spielt in einem Londoner Luxushotel im Jahr 1940 und soll zeigen, wie der Zweite Weltkrieg das Leben der Menschen auch abseits der Front verändert hat. Davon sind sowohl hochangesehene Gäste aber auch Angestellte mit einem geringen Lohn betroffen. Während der mehr als 50 Luftangriffe der Deutschen auf die englische Hauptstadt geht es für das Hotelpersonal aber auch darum, den Anschein der Normalität aufrecht zu erhalten. Für das Drehbuch ist Charlotte Jones verantwortlich, deren Erfahrungsschatz im Bereich der TV-Produktion ist derzeit noch gering. Dennoch verschreibt sich ITV dem Projekt und stellte bereits ein großzügiges Budget bereit. Die erste Staffel von «The Halycon» soll acht Episoden umfassen. Bereits in den vergangenen Jahren machte ITV mit seinem Historiendrama «Downton Abbey» auf sich aufmerksam und räumte damit internationale Preise ab. Das Projekt endete im vergangenen November nach sechs Staffeln.

Neben der Neubestellung gab der Sender auch bekannt, die Kriminalserie «Inspector Banks» um eine fünfte Staffel verlängert zu haben. Diese umfasst erneut sechs Episoden, wie zuvor behandeln zwei Folgen einen Kriminalfall. Ergänzend kommt in der fünften Staffel die Komponente hinzu, dass ein sich stringenter Handlungsfaden durch alle sechs Episoden zieht.

«Luther»-Schöpfer mit neuem BBC-Krimi


«Luther»-Schöpfer Neil Cross bleibt auch zukünftig für die BBC tätig. Wie nun bekannt wurde, orderte die britische Sendeanstalt eine sechs Episoden umfassenden Kriminalserie namens «Hard Sun» bei Cross. Diese soll jedoch nicht nur durch die üblichen Muster eines Kriminalformats glänzen, sondern ein besonderes Setting aufweisen. Analog zu «Luther» spielt die Handlung im modernen London, jedoch steht die Welt vor dem Untergang durch die Apokalypse. Trotz des drohenden Weltuntergangs gehen die beiden Polizeibeamten Detective Elaine Renko und Detective Robert Hicks ihrer Arbeit nach. Neben den zu klärenden Mordfällen steht dabei vor allen Dingen die Frage des Sinns im Raum. Macht es überhaupt noch Sinn weiter zu machen wie bisher, macht es Sinn sein Leben unnötig zu riskieren oder ist es nicht besser im Kreise von Freunden und Familie auf das Ende der Welt zu warten?

Dritte Staffel für «Star Wars Rebels»


Der Dezember steht eindeutig im Zeichen der Macht. Noch vor der Premiere des siebten «Star Wars»-Kinofilms, ließ Disney es sich nicht nehmen, die Verlängerung von «Star Wars Rebels» um eine dritte Staffel bekannt zu geben. An einer Verlängerung bestand im Prinzip nie ein Zweifel, die Serie wurde inzwischen in 157 Ländern veröffentlicht und kommt auf mehr als 48 Millionen Zuschauer weltweit. Dies führte dazu, dass sich die Rebellen-Serie als erfolgreichste Disney-XD-Serie aller Zeiten bezeichnen darf. Die dritte Staffel erscheint bereits im kommenden Jahr in den USA, ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest. Ebenso fehlt ein Startdatum für Deutschland. Die beiden ersten Staffeln erschienen in Deutschland allerdings bereits wenige Tage oder Wochen nach der US-Premiere.

Obama verschiebt «Agent Carter»-Staffelpremiere


Ursprünglich sollte die Marvel-Serie «Agent Carter» bereits am 5. Januar 2016 mit einer Doppelfolge in ihre zweite Staffel starten. Nun machte den Plänen von US-Sender ABC ausgerechnet der Präsident der USA einen Strich durch die Rechnung. Die alljährliche Ansprache zur «State of the Union» hält dieser nämlich bereits am 12. Januar und nicht wie üblich, am Ende des Monats. Die ABC-Programmgestalter setzten nun für den 19. Januar ein neues Startdatum, der zehn Folgen umfassenden zweiten Staffel, an. «Agent Carter» wird während der Midseason-Pause der «Agents of SHIELD» ausgestrahlt, nun müssen auch die Agenten auf einen neuen Starttermin warten, bevor sie aus ihrer verlängerten Pause zurückkehren.

Neue Mafia-Serie von «Continuum»-Produzent


Obwohl «Continuum»-Showrunner Simon Barry im vergangenen Jahr noch betonte, Ideen für sieben bis zehn Staffeln der Science-Fiction-Serie zu haben, hindert dies ihn nicht weiteren Projekten nachzugehen. Für den kanadischen Sender City TV produziert er eine sechsteilige Mafia-Miniserie über die letzten Lebensjahre des Monsters Vito Rizzuto. Als Vorlage dient der Roman «Business or Blood: Mafia Boss Vito Rizzuto’s Last War into Bad Blood». Rizzuto kam 2006 ins Gefängnis, zuvor wurde bewiesen, dass er in einen Dreifachmord involviert war. 2013 verstarb er schließlich. Bei der Umsetzung erhält Barry Unterstützung von Michael Konyves und Patrick O’Sullivan.

Der Trailer der Woche


Tom Welling vor TV-Comeback


Nach dem Ende von «Smallville» wurde es ruhiger um Hauptdarsteller Tom Welling. Inzwischen leitet dieser seine eigene Produktionsfirma und arbeitet am Serien-Projekt «Section 13», von dem er kürzlich ein Drehbuch an CBS verkaufte. In «Section 13» schlüpft Welling in die Rolle eines früheren CIA Agenten für Spezialaufträge, der sich eigentlich aus dem aktiven Dienst zurückzog und sein Geld nun in der privaten Wirtschaft verdient. Eine persönliche Tragödie lässt ihn jedoch nicht zur Ruhe kommen und er schließt sich der geheimen «Section 13» an, die nur die schwierigsten und gefährlichsten Aufträge übernimmt. Sollte es zu einer Serienbestellung kommen, wären dafür Wellings Firma Tom Welling Productions und Warner Bros. TV, zu denen Wellings Produktionsfirma gehört, verantwortlich.

Neues zur dritten Staffel «Fargo»


Von der zweiten Staffel «Fargo» stehen noch zwei Episoden aus, dennoch geht es im kommenden Jahr mit einer dritten Staffel weiter. Bereits vor dem Start der gegenwärtigen Staffel spekulierten Fans über das zeitliche Setting einer potenziellen dritten Staffel. Die erste Staffel, die im vergangenen Sommer erschien, spielte im Jahr 2006, die zweite Staffel verschlägt die Handlung in die 1970er Jahre und dient dabei teilweise als Prequel. Nun kündigte Showrunner Noah Hawley an, dass die dritte Staffel wesentlich moderner aussehen werde und einige Jahre nach der ersten Staffel spiele, sprich nach 2006. Darüber hinaus verriet er, dass es erneut zu einigen Verbindungen kommen werde, so wie zwischen den beiden bisherigen Staffeln sowie zwischen der zweiten Staffel und dem Spielfilm. Die Verbindungen sollen allerdings wesentlich subtiler ausfallen als bisher und dem Zuschauer beim Herausfinden noch mehr Freude machen als bisher.

Veränderte Beziehung bei «Akte X»


Fans der mysteriösen Fälle des FBI müssen sich noch bis zum 24. Januar gedulden, ehe es zu neuen Abenteuern kommt. Inzwischen wurde jedoch bekannt, dass Mulder und Scully nicht länger in einer Beziehung sind. Nachdem Scully sich trennte, hat sie inzwischen einen neuen Verehrer gefunden. Joel McHale («Community») spielt die Rolle des Nachrichtensprechers Tad O’Mally und bittet die Ermittler des FBI um Hilfe, dabei verliebt er sich in die Agentin und macht keinen Hehl daraus ihr dies zu zeigen. Während Scully den Avancen gegenüber nicht abgeneigt ist, nagt dies schon mehr an Mulder, dem Vater ihres Kindes. Diesen macht die Trennung noch immer fertig und er kann sich nicht mit zynischen Bemerkungen zurückhalten.

Beförderung bei «Fear the Walking Dead»


Inzwischen hat AMC mit den Dreharbeiten zu zweiten Staffel des «The Walking Dead»-Ablegers «Fear the Walking Dead» begonnen. Wie aus dem Umfeld der Produktion inzwischen bestätigt wurde, wird Colman Domingo künftig als Hauptdarsteller aufgeführt. Domingo trat ist der ersten Staffel als Victor Strand auf und begegnete den anderen Überlebenden erste im Verlauf der Serie. Zum Ende schloss er sich ihrem Plan an, mit einem Boot aus Los Angeles zu fliehen. Dieser Plan scheint derzeit weiter fortgeführt zu werden, schließlich befindet sich die Produktion derzeit in den mexikanischen Baja Studios, die bekannt für ihre Wasserszenen sind.
06.12.2015 14:00 Uhr Kurz-URL: qmde.de/82422
Dennis Weber

super
schade


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