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Kino-Check: Zombie-Stripclub und ein angebissener Apfel

In dieser Woche ist für jeden was dabei, von Dramen, wie die Lebensgeschichte von «Steve Jobs» oder Woddy Allens Werk «Irrational Man», bis hin zur Horror-Komödie «Scouts vs. Zombies» und Dokumentation «Democracy» gibt es einiges zu sehen.

«Steve Jobs»

Metascore: 82/100
Beste Kritik: 100/100 (The New York Times, Empire, Rolling Stone und 4 weitere)
Schlechteste Kritik: 25/100 (New York Observer)

FSK: ab 6 Jahren freigegeben
Genre: Drama, Biografie

Aufbrausend und dabei doch immer sein Ziel vor Augen – ein Mensch mit Ecken und Kanten. Steve Jobs nimmt uns mit ins Epizentrum der digitalen Revolution und beschreibt den Kampf, eine als unmöglich abgetane Vision Wirklichkeit werden zu lassen: ein Computer für jedermann. In ständigen kreativen Auseinandersetzungen, die den Zusammenhalt und das gemeinsame Ziel der drei Freunde immer wieder in Frage stellen, erschaffen Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne Apple und damit die Computer, die die Welt für immer verändern werden.

Von den ersten Anfängen, der Entwicklung des legendären, alles revolutionierenden Macintosh bis hin zum Neuanfang mit dem iMac im Jahr 1998 - Steve Jobs erzählt die Geschichte von einem der größten Strategen unserer Zeit und seiner Mitstreiter.

OT: «Steve Jobs»
Regie: Danny Boyle
Drehbuch: Walter Isaacson, Aaron Sorkin
Darsteller: Michael Fassbender, Kate Winslet, Seth Rogen, Jeff Daniels, Sarah Snook
Budget: 30 Millionen US-Dollar


Ob Michael Fassbender dem Applegründer Steve Jobs gerecht wird, erfahren Sie hier.


«Irrational Man»

Metascore: 53/100
Beste Kritik: 90/100 (The Hollywood Reporter)
Schlechteste Kritik: 0/100 (New York Post)

FSK: ab 12 Jahren freigegeben
Genre: Drama, Mystery

Der Philosophieprofessor Abe Lucas ist emotional auf einem Tiefpunkt angekommen: Absolut nichts scheint ihm mehr sinnvoll zu sein – von der Lebensfreude ganz zu schweigen. Als Abe seine Dozententätigkeit an einem Kleinstadt-College aufnimmt, lässt er sich bald darauf mit zwei Frauen ein: Die einsame Professorin Rita Richards erwartet von Abe, dass er sie aus ihrer unglücklichen Ehe rettet, und seine beste Studentin Jill Pollard wird bald zu seiner engsten Vertrauten. Durch einen reinen Zufall verändert sich für Abe und Jill alles, als sie das Gespräch eines Fremden belauschen, das sie nicht mehr loslässt. Sobald Abe einen wichtigen Entschluss gefasst hat, gelingt es ihm auch, das Dasein erneut in vollen Zügen zu genießen. Doch seine Entscheidung löst eine Kettenreaktion aus, die auf sein Leben ebenso wie auf Jill und Rita weitreichende Auswirkungen haben wird.

OT: «Irrational Man»
Regie: Woody Allen
Drehbuch: Wody Allen
Darsteller: Joaquin Phoenix, Emma Stone, Parker Posey, Jamie Blackley, Meredith Hagner


Haben wir Ihr Interesse geweckt? Hier verrät Antje Wessels, ob sich ein Kinobesuch lohnt.


«Scouts vs. Zombies - Handbuch zur Zombie-Apokalypse»

FSK: ab 16 Jahren freigegeben
Genre: Komödie, Horror

„Jeden Tag eine gute Tat!“ ist das Motto des jungen Augie (Joey Morgan), der sich nichts Schöneres vorstellen kann, als mit seinen zwei besten Freunden ein Pfadfinderabzeichen nach dem anderen auf die Kluft zu pappen. Doch Carter (Logan Miller) und Ben (Tye Sheridan) haben genug von Lagerfeuer, Latrinen graben und Dosenbohnen. Als Teenager sollte man sich schließlich seinen tobenden Hormonen hingeben und nicht als verkleideter Loser im Unterholz herum stolpern. Als sich die Beiden heimlich davonschleichen, um zur angesagtesten Party der Stadt zu gehen, begegnen sie in einem verlassenen Stripclub echter Fleischeslust: alle Bewohner der Stadt wurden in Zombies verwandelt! Zusammen mit der Handfeuerwaffen-geübten Bardame Denise (Sarah Dumont) begeben sich die drei Pfadfinder auf eine blutige Hetzjagd durch die Kleinstadt und beweisen, dass sie auch im Angesicht Britney Spears-liebender Zombies und mutierten Killer-Katzen keine Pussys sind.

OT: «Scouts vs. Zombies»
Regie: Christopher Landon
Drehbuch: Lona Williams, Emi Mochizuki, Carrie Lee Wilson, Christopher Landon
Darsteller: Tye Sheridan, Logan Miller, Joey Morgan, Sarah Dumont, David Koechner


Lesen Sie hier die Quotenmeter.de-Kritik zum Film.


«Democracy - Im Rausch der Daten»

FSK: ab 0 Jahren freigegeben
Genre: Dokumentation

Schauen uns die Nachbarn in die Wohnung, lassen wir fix die Jalousien herunter. Im World Wide Web geben wir dagegen alles von uns preis. Big Data - das ist mehr als Name, Geburtsdatum und Wohnort. In der digitalen Gesellschaft werden wir zu gläsernen Menschen: Mit jedem Klick, mit jedem Telefonat, mit jedem im Internet bestellten Buch, jeder Kartenzahlung oder Videoload werden Menschen transparent und hinterlassen überall digitale Fingerabdrücke. Spätestens seit Edward Snowdens Enthüllungen ist klar, dass sich die Welt im Datenrausch befindet und die persönlichsten Informationen von uns allen zur Ressource geworden sind: Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts - wer sie hat, hat das Geld und damit die Macht! Doch wer kontrolliert diesen Zugriff auf private Daten? Und was bedeutet das für die Gesellschaft?

Regisseur David Bernet öffnet die Türen zu einer schier undurchdringlichen Welt. Zum ersten Mal in der Geschichte der EU konnte ein Filmteam so tief ins Innere der EU vordringen und die Entstehung eines Gesetzes filmisch begleiten. Bernet begleitet unter anderem in Brüssel, im Herzen der EU, die konservative EU-Kommissarin Viviane Reding und den jungen, ambitionierten Grünen-Abgeordneten Jan Philipp Albrecht (MdEP) bei ihrem Kampf um ein europäisches Datenschutzgesetz - ein Gesetz, das jede Form von Datentransfer schützen soll. Lobbyisten, Wirtschaftsjuristen und Aktivisten treten auf den Plan und versuchen Einfluss zu nehmen. Ein Ringen wie bei David gegen Goliath beginnt: Bürgerrechte versus Wirtschaftsinteressen.

Gibt es schon eine finale Entscheidung? Weit gefehlt. Aktuell laufen die harten und zähen Verhandlungen zwischen Kommission, dem Rat der europäischen Regierungen und dem Europäischen Parlament - während dem sogenannten Trilog - auf Hochtouren. Es geht dabei längst nicht mehr nur um Big Data. Es geht um die Zukunft jedes einzelnen EU-Bürgers, um seine Privatsphäre und Sicherheit. Die heiße Phase hat begonnen...

OT: «Democracy - Im Rausch der Daten»
Regie: David Bernet
Drehbuch: David Bernet


«Die Trapp Familie - Ein Leben für die Musik»

FSK: ab 6 Jahren freigegeben
Genre: Drama, Musik

Der Film erzählt die faszinierende und spannende Geschichte der Agathe von Trapp, die seit ihrer Jugend ihren eigenen Weg finden musste: In der Familie ist sie die älteste Tochter unter vielen Geschwistern, mit einer nicht immer einfachen Beziehung zu ihrem Vater, dem angesehenen Marineoffizier Georg von Trapp und seiner zweiten Frau Maria von Trapp. Ihre zu Herzen gehende und begeisternde musikalischen Begabung entwickelt sie zusammen mit ihrer Familie, und mit Unterstützung der berühmten Sängerin Lotte Lehmann. Immer wieder kämpft sie um die Liebe zu ihrem Jugendfreund Sigi. Und nicht zuletzt muss sie sich mit den bedrohlichen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen und dem aufkommenden Faschismus in Deutschland und Österreich auseinandersetzen. Die Emigration in die USA bringt schliesslich den entscheidenden Schritt in die Freiheit und zum Welterfolg.

OT: «The Trapp Family»
Regie: Ben Verbong
Drehbuch: Tim Sullivan, Christoph Silber
Darsteller: Matthew Macfadyen, Eliza Bennett, Yvonne Catterfeld, Cornelius Obonya, Rosemary Harris
11.11.2015 21:00 Uhr Kurz-URL: qmde.de/81922
Christian Rupp

super
schade


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