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Kino-Check: Zwei Tage, um alles zu verändern

Zahlreiche europäische Produktionen laufen in dieser Woche an. Dazu kommen der zweite Teil einer UK-Komödie sowie ein neuer Film aus Bollywood.

«Zwei Tage, eine Nacht»
Metascore: 92/100
Beste Bewertung: 100/100 (u. a. Variety/ Empire/ The Guardian)
Schlechteste Bewertung: 60/100 (CineVue)
Zwei Tage und eine Nacht, in denen für Sandra alles auf dem Spiel steht: Achtundvierzig Stunden hat sie Zeit, um ihre Arbeitskollegen zu überreden, auf ihre begehrten Bonuszahlungen zu verzichten, damit sie selbst ihren Job behalten kann…

OT: «Deux jours, une nuit»
Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne
Drehbuch: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne
Darsteller: Marion Cotillard, Fabrizio Rongione, Catherine Salée
Budget: 7 Millionen Euro



«Pride»
Metascore: 80/100
Beste Bewertung: 100/100 (San Francisco Chronicle)
Schlechteste Bewertung: 38/100 (Slant Magazine)
Ein Handschlag hat schon vieles besiegelt.
So auch die außergewöhnliche Liaison zweier Gruppen, die sich im Sommer 1984 in England gefunden haben: Bronski Beat trifft Gaelic Folk oder auch… eine ausgelassene Schwulen- und Lesbentruppe aus London trifft auf streikende Waliser Bergarbeiter. Irritationen beim ersten Aufeinandertreffen sind vorprogrammiert! Doch spätestens als der exzentrische Jonathan den hüftsteifen Walisern zeigt, was echtes Disco-Feeling ist, scheint das Eis gebrochen… Doch nicht in jedem Waliser finden die couragierten Großstädter einen dankbaren Verbündeten und stellen so ein ganzes Dorf auf den Kopf.
Die LGSM (Lesbians and Gays Support the Miners) sammelt für ihre Kumpel Geld in bunten Eimern und stellen sich damit farbenfroh der gnadenlosen Politik von Margaret Thatcher entgegen. Zwischen den neuen Komplizen entwickelt sich eine besondere Freundschaft, mit bis heute historischen Folgen…

OT: «Pride»
Regie: Matthew Warchus
Drehbuch: Stephen Beresford
Darsteller: Bill Nighy, Imelda Staunton, Paddy Considine
Einspielergebnis am Eröffnungswochenende: 100.000 US-Dollar



«Sex on the Beach 2»
Metascore: 55/100
Beste Bewertung: 80/100 (Total Fil)
Schlechteste Bewertung: 20/100 (Time Out London)
Die "Pussy Patrol" ist wieder zurück! Die fantastischen Vier aus «Sex on the Beach» – Will, Jay, Simon und Neil – wollen es wieder krachen lassen, diesmal im fernen Australien. Doch statt es in Down Under - soweit der Plan - wie die Koala-Bären zu treiben, schlittern die vier besten Freunde erneut von einer Katastrophe zur nächsten! Jay verbringt ein Auslandsjahr in Australien und schwärmt von Sydney als größter und bester Sex-Metropole der Welt. Seine Kumpels zögern also nicht lange und buchen sofort den Trip ans andere Ende der Welt. Die Realität hat allerdings rein gar nichts mit Jays Beschreibungen zu tun. Er arbeitet zwar in einem Club, jedoch nicht als DJ – sondern als Klomann. Doch das lässt die Jungs keineswegs die Hoffnung verlieren. Gemeinsam machen sie sich auf nach Norden, genauer gesagt in das Backpacker-Mekka Byron Bay, um dort Traumfrauen, Partys und natürlich jede Menge heißen Sex zu finden…

OT: «The Inbetweeners 2»
Regie: Damon Beesley, Iain Morris
Drehbuch: Damon Beesley, Iain Morris
Darsteller: Simon Bird, James Cuckley, Blake Harrison



«Pioneer»
Metascore: 50/100
Beste Bewertung: 60/100 (Total Film)
Schlechteste Bewertung: 40/100 (The Telegraph)
«Pioneer» erzählt nach wahren Begebenheiten die Geschichte von Petter, einem leidenschaftlichen Taucher, der in den frühen 80er Jahren für die norwegische Regierung arbeitet. Gerade sind auf dem Meeresgrund vor Norwegen riesige Öl- und Gasvorkommen entdeckt worden. Dem Land steht möglicherweise immenser Reichtum bevor. Aber nur, wenn man es schafft, die Bodenschätze abzubauen. Damit Menschen überhaupt in so einer extremen Tiefe überleben können, ist ein neuartiges Gasgemisch notwendig.
Petter und sein Bruder Knut (ANDRÉ ERIKSEN) sind Teil eines kleinen Teams, das dieses neue Gasgemisch testen soll. Doch bei einem Tauch-Test stirbt Knut unter mysteriösen Umständen.
Die offizielle Version zu seinem Tod lautet Unfall, doch Petter kann das nicht glauben. Also beginnt er Fragen, zu stellen und stößt dabei schnell auf zahlreiche Ungereimtheiten. Er begreift noch nicht die wahren Ausmaße der Verstrickungen und erst langsam versteht Petter, dass eben nicht die Tiefen des Meeres die eigentliche Gefahr sind und sein eigenes Leben gerade auf dem Spiel steht …

OT: «Pioneer»
Regie: Erik Skjoldbjaerg
Drehbuch: Nikolaj Frobenius, Hans Gunnarsson, Cathinka Nicolaysen, Erik Skjoldbjaerg, Katherine Valen Zeiner
Darsteller: Aksel Hennie, Wes Bentley, Stephanie Sigman
Budget: 5,5 Millionen Euro



«Love, Rosie – Für immer vielleicht»
Beste Bewertung: 70/100 (Variety)
Schlechteste Bewertung: 40/100 (Time Out London)
Rosie und Alex sind beste Freunde. Seit ihrer Kindheit. Schon allein deswegen können sie niemals ein Paar werden – oder doch? In Sachen Liebe stehen sich die beiden mal selbst, mal gegenseitig im Weg. Ein gescheiterter Annäherungsversuch hier, eine verpasste Gelegenheit da, und schon sendet das Schicksal die beiden in völlig unterschiedliche Richtungen. Können verschiedene Kontinente, ungewollte Schwangerschaften, desaströse Liebesaffären, Ehen, Untreue und Scheidungen das Band dieser Freundschaft zerreißen? Können Männer und Frauen überhaupt beste Freunde sein? Und gibt es wirklich nur eine Chance für die große Liebe?

OT: «Love, Rosie»
Regie: Christian Ditter
Drehbuch: Juliette Towhidi
Romanvorlage: Cecelia Ahem
Darsteller: Lily Collins, Sam Clafin, Christian Cooke



«5 Zimmer Küche Sarg»
Die Vampire Viago, Vladislav, Deacon und Petyr teilen sich eine Villa in Wellington. Abgesehen vom fehlenden Spiegelbild, einseitiger Ernährung und gelegentlichen Auseinandersetzungen mit Werwölfen unterscheidet sich ihr Alltag kaum von dem einer ganz normalen WG: Streitereien um den Abwasch und gemeinsame Partynächte stehen täglich auf dem Programm. Als der 8000-jährige Petyr den coolen Mittzwanziger Nick zum Vampir macht, müssen die anderen Verantwortung für den impulsiven Frischling übernehmen und ihm die Grundregeln des ewigen Lebens beibringen. Im Gegenzug erklärt ihnen Nick die technischen Errungenschaften der modernen Gesellschaft. Als er aber seinen menschlichen Freund Stu anschleppt, gerät das beschauliche Leben der Vampir-Veteranen völlig aus den Fugen.

OT: «What We Do in the Shadows»
Regie: Jermaine Clement, Taiki Waititi
Drehbuch: Jermaine Clement, Taiki Wititi
Darsteller: Jermaine Clement, Taiki Waititi, Jonathan Brugh



«Der kleine Medicus – Bodynauten auf geheimer Mission im Körper»
Auf Nano und seine Klassenkameradin Lilly wartet ein aufregendes Abenteuer: Sie müssen Nanos Großvater in einer ungewöhnlichen Rettungsaktion zu Hilfe eilen. Denn der fiese Professor Schlotter hat ihm den ferngesteuerten Miniroboter Gobot in den Körper gepflanzt. Dahinter steckt ein perfider Plan: Nanos Großvater dient als erste Testperson, deren Wille durch den Gobot ausgeschaltet werden soll. So will der Professor Menschen steuern wie Marionetten und schon bald die Weltherrschaft an sich reißen.
Jetzt kann nur noch Dr. X helfen: Durch ein raffiniertes Verfahren und die Unterstützung seiner Freunde Micro Minitec und Rappel, einem sprechenden, rosafarbenen Kaninchen, werden Nano und Lilly so klein geschrumpft, dass sie samt winzigem Raumschiff auf eine medizinische Mission durch das Innere des menschlichen Körpers geschickt werden können. Neben bösen Killerzellen und dem Gobot arbeitet auch die Zeit gegen sie, denn der Sauerstoffvorrat ihres Raumschiffes ist begrenzt. Und auch Professor Schlotter und sein Gehilfe Serge geben sich noch lange nicht geschlagen!

Regie: Peter Claridge
Drehbuch: Elfie Donnelly, Paul Arató, Richard Conroy, Markt Hodkinson, Dietrich Grönemeyer
Romanvorlage: Dietrich Grönemeyer
Sprecher: Christiane Paul, Sebastian Fitzner, Annette Potempa



«Der Samurai»
Ein Wolf streift durch die Wälder am Rand eines kleinen Dorfs an der deutsch-polnischen Grenze. Jakob, ein junger Polizist, ist ihm auf der Spur, aber er wittert noch etwas anderes in der Dunkelheit. Er stößt auf einen Mann, so scheint es zumindest, mit wildem Blick und drahtigem Körper. Er trägt ein Kleid und schwingt ein Katana, ein japanisches Schwert. Als der Fremde Jakob zu einem Kreuzzug gegen das Dorf verführen will, muss dieser an seine Grenzen und darüber hinaus gehen, um die Verwüstungen aufzuhalten, die sein geheimnisvoller Verehrer erst unter Gartenzwergen und Wachhunden, dann unter den Bewohnern des Dorfes anrichtet. Im Morgengrauen nach dieser rabenschwarzen Nacht ist nichts mehr, wie es einmal war. Und Jakob muss lernen, was es heißt, aus der Reihe zu tanzen …

Regie: Till Kleinert
Drehbuch: Till Kleinert
Darsteller: Pit Bukowski, Michel Diercks, Uwe Preuss



«Die Präsenz»
Der Anthropologie-Student Markus beschäftigt sich in seinem Studium mit volkstümlichem Aberglauben und dem Poltergeist-Phänomen. Als sein Freund Lukas von einer entlegenen Burg hört, in der es spuken soll, will Markus die Chance nutzen, etwas Paranormales aufzuzeichnen - sie beschließen, eine Woche der bevorstehenden Ferien dort zu verbringen. Seine Freundin Rebecca wird erst eingeweiht, als die drei schon auf dem Weg sind. Die Studenten verschaffen sich unbefugt Zugang zu der düsteren Wasserburg und richten sich für die Nacht ein. Was am Anfang noch ein Spaß zu sein scheint, wird jedoch bald blutiger Ernst: Etwas Dämonisches scheint auf der Burg umzugehen, und die Ereignisse geraten außer Kontrolle. Der im Found-Footage Stil gedrehte Film zeigt die tödlichen Ereignisse der kommenden Tage und Nächte.

Regie: Daniele Grieco
Drehbuch: Daniele Grieco
Darsteller: Matthias Dietrich, Henning Nöhren, Liv Lisa Fries


«Happy New Year»
Charlie (Shah Rukh Khan) hat es im Leben zu nichts gebracht. Mit fünf Leidensgenossen will er sein Glück neu versuchen. Sie planen einen genialen Bankraub - doch der Weg zu den Millionen ist nicht nur steinig, sondern auch rhythmisch: Ohne die Teilnahme an den Tanzweltmeisterschaften läuft nichts - das perfekte Parkett für sechs Chaoten. Als Turnierteam getarnt kommen sie ihrem Schatz schon bald näher …
OT: «Happy New Year»
Regie: Farah Khan
Drehbuch: Althea Kaushal, Farah Khan, Mayur Puri
Darsteller: Shah Rukh Khan, Deepika Padukone
29.10.2014 10:00 Uhr Kurz-URL: qmde.de/74051
Dennis Weber

super
schade


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