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TV-Dreikampf holt erneut gute Werte

Die Live-Diskussion kam zwar bei weitem nicht an die Reichweite des großen TV-Duells heran, doch Das Erste konnte dennoch überzeugen. Im Anschluss lief es auch für «Hart aber fair» ordentlich.

TV-Dreikampf 2009

Vor der Bundestagswahl 2009 strahlte Das Erste den Dreikampf am Montagabend erst um 21:00 Uhr aus - ohne Nachbereitung durch Plasberg, allerdings über 75 statt 60 Minuten. Sehen wollten dies damals 4,20 Millionen Menschen, was 13,9 Prozent aller Fernsehenden waren. Bei den Jüngeren wurden 6,8 Prozent bei 0,89 Millionen verbucht.
Mit weit über 17 Millionen Zuschauern war das große «TV-Duell» zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück eines der größten Fernsehevents dieses Jahres, wobei Das Erste mit 10,11 Millionen und 29,1 Prozent aller sowie 22,9 Prozent der jungen Zuschauer das mit Abstand größte Stück vom Kuchen ab bekam. Am Montagabend traten nun mit Rainer Brüderle (FDP), Jürgen Trittin (Die Grünen) und Gregor Gysi (Die Linke) die Spitzenkandidaten der drei kleineren im Bundestag vertretenen Fraktionen im Rahmen des «TV-Dreikampfs» an. Mit durchschnittlich exakt 4,00 Millionen Zuschauern war das Interesse ungleich geringer als noch am Vortag, doch angesichts von 13,0 Prozent Marktanteil am Montagabend konnte der öffentlich-rechtliche Sender durchaus zufrieden sein. Beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren wurden richtig respektable 8,7 Prozent bei 0,98 Millionen eingefahren.

Im Anschluss daran meldete sich «Hart aber fair» aus der Sommerpause zurück und bereitete das Geschehen beider TV-Rededuelle in einer 75-minütigen Ausgabe auf. Sehen wollten dies ab 21:15 Uhr noch 3,89 Millionen Menschen, der Marktanteil stieg sogar leicht auf 13,6 Prozent. Beim jungen Publikum konnten nicht ganz die zuvor erzielten Werte bestätigt werden, doch mit 7,2 Prozent bei 0,79 Millionen lief es immerhin deutlich besser als bei den meisten Folgen der Vorsaison.

Am späteren Abend lief mit dem «Satire Gipfel» die wohl noch relevanteste Kabarett-Sendung, die das Erste Deutsche Fernsehen aktuell zu bieten hat. Sehen wollten sie ab 23:00 Uhr durchschnittlich 1,42 Millionen Menschen, was enttäuschenden 10,8 Prozent aller und 5,6 Prozent der jüngeren Zuschauer entsprach. Die Dokumentation «Die Jagd nach dem Zarengold» lief mit nur 9,3 und 6,0 Prozent bei 0,76 Millionen Interessenten im Anschluss allerdings keinesfalls besser.
© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
03.09.2013 09:15 Uhr Kurz-URL: qmde.de/65899
Manuel Nunez Sanchez

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Tags

Die Jagd nach dem Zarengold Hart aber fair Satire Gipfel TV-Dreikampfs TV-Duell

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