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Der Nacktberto bringt «Late Night Berlin» wenig Ruhm

Oder negativer formuliert: Nach «Doctor Strange» kam es am Montagabend bei ProSieben zur Publikumsflucht.

Der Versuch, einer Wildsau den "Goldenen Nacktberto" zu verleihen. Viele unbedeckte Glieder älterer, pummeliger Männer. Ein lautstarker, ständig mit einer Krone herumspazierender Streamer namens Knossi, der aufgrund seiner stetigen Glücksspielverherrlichung in schwere Kritik geraten ist – aber mit einem Angelwochenende Twitch-Rekorde gebrochen hat und daher Relevanz zugesprochen bekommt. Luxusgegenstände, deren Wert geschätzt werden sollte. Die Zerstörung einer 600-Euro-Uhr. Und Sido.

All das machte die zweite Folge der diesjährigen Herbst/Winter-Runde von «Late Night Berlin» aus. Ab 22.35 Uhr erreichte dieser Themen- und Gäste-Mix 0,33 Millionen Umworbene und bescherte ProSieben sowie der «Late Night Berlin»-Produktionsfirma einen Zielgruppenmarktanteil in der Höhe von mauen 6,7 Prozent.

Alles in allem schauten 0,44 Millionen Menschen rein. Das führte Klaas Heufer-Umlauf und seinen Podcast-Kollegen / «Late Night Berlin»-Sidekick Jakob Lundt zu einer Sehbeteiligung von mageren 2,6 Prozent. Zuvor, ab 20.15 Uhr, zeigte ProSieben wiederum die Marvel-Studios-Produktion «Doctor Strange» – und fand damit mehr Zuspruch.

Der Fantasy- und Horrorelemente aufweisende Superheldenfilm mit Benedict Cumberbatch, Rachel McAdams, Tilda Swinton und Chiwetel Ejiofor kam auf 1,50 Millionen Filmfans, darunter befanden sich 0,80 Millionen Umworbene. Das glich sehr guten 5,4 Prozent insgesamt und gute 9,8 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
15.09.2020 08:30 Uhr Kurz-URL: qmde.de/121365
Sidney Schering

super
schade

48 %
52 %

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Doctor Strange Late Night Berlin

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