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ViacomCBS trennt sich vom «The Masked Singer»-Moderator

Die Sendergruppe möchte mit dem Moderator nach antisemitischen Äußerungen nicht mehr zusammen arbeiten.

Der Medienkonzern ViacomCBS beendet die langjährige geschäftliche Beziehung mit Nick Cannon, nachdem dieser in seinem Podcast „Cannon’s Claas“ vom 30. Juni antisemitische Äußerungen tätigte. Er interviewte damals Professor Griff, einem Rapper, der zu Public Enemy gehört. Cannon teilte mit, Schwarze seien „die wahren Hebräer“ und er teilte Verschwörungstheorien über die Familie Rothschild.

Cannon verteidigte sich: „Es war keine Hassrede, man kann nicht antisemitisch sein, wenn wir das semitische Volk sind. Wenn wir das gleiche Volk sind, das sie sein wollen. Das ist unser Geburtsrecht. Wir sind die wahren Hebräerinnen und Hebräer“. Daraufhin teilte ViacomCBS mit: „ViacomCBS verurteilt jegliche Art von Bigotterie, und wir verurteilen kategorisch jede Form vom Antisemitismus. Wir haben mit Nick Cannon über eine Episode seines Podcasts „Cannon’s Claas“ auf YouTube gesprochen, die hasserfüllte Reden förderte und antisemitische Verschwörungstheorien verbreitete.“

Das Unternehmen weiter. „Während wir die ständige Weiterbildung und den Dialog im Kampf gegen Fanatismus unterstützen, sind wir zutiefst beunruhigt darüber, dass Nick es versäumt hat, den fortbestehenden Antisemitismus anzuerkennen oder sich dafür zu entschuldigen, und wir beenden unsere geschäftliche Beziehung zu ihm.“ Cannon ist seit den 90er Jahren in mehreren Formaten von MTV, VH1 und Nickelodeon aufgetreten. Für NBC moderierte zwischen 2009 und 2016 «America’s Got Talent», inzwischen ist er der Gastgeber von «The Masked Singer» bei FOX.

15.07.2020 08:21 Uhr Kurz-URL: qmde.de/119855
Fabian Riedner

super
schade


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America’s Got Talent The Masked Singer

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