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Streaming-Check: «Pastewka»

Ein deutscher Comedyserien-Gigant hat sich verabschiedet: Anfang Februar startete die zehnte und finale Staffel von «Pastewka». Aber wie sehr hat sie eigentlich Leute zu Amazon gelockt?

Die vielfach preisgekrönte Comedyserie «Pastewka» ist vorbei: Nach sieben Staffeln in Sat.1 und drei für Amazon Prime produzierten Staffeln ist die Serie rund um eine fiktionalisierte Version des Schauspielers und Komikers Bastian Pastewka zu Ende gegangen. Die finale Runde «Pastewka» wurde am 7. Februar 2020 bei Amazon Prime veröffentlicht – zehn Folgen und ein Abschiedsspecial gab es zum Abschluss zu sehen. Doch wie sehr hat die letzte «Pastewka»-Staffel eigentlich das Publikum zu Amazon gelockt? Mit Hilfe des Marktforschungsunternehmens Goldmedia sind wir der Sache nachgegangen.

Schon vor Veröffentlichung der letzten Staffel hat «Pastewka» einige deutsche Serienfans auf Trab gehalten: Vom 31. Januar bis zum 6. Februar 2020, also in der Woche vor Online-Enthüllung der letzten «Pastewka»-Abenteuer, brachte es die Comedyserie hierzulande auf 0,85 Millionen Bruttokontakte. Aber das war quasi nur das Vorglühen – eine Woche später ging es für «Pastewka» wenig überraschend deutlich bergauf.

Vom 7. Februar bis zum 13. Februar 2020 bewegten Bastian Pastewka, Sonsee Neu, Matthias Matschke, Cristina do Rego, Bettina Lamprecht und Dietrich Hollinderbäumer beeindruckende 4,85 Millionen Menschen brutto dazu, Amazon Prime anzusteuern. Das kann sich zweifelsohne sehen lassen für ein deutsches Amazon-Original, noch dazu für eines, dessen vorhergegangenen Staffeln in der Fanbase durchaus kontrovers aufgenommen wurden.

Auch in Woche zwei nach Veröffentlichung der zehnten Staffel hielt «Pastewka» das Interesse aufrecht: Vom 14. bis zum 20. Februar 2020 erreichte die Produktion aus dem Hause Minestrone TV brutto 3,08 Millionen Serienfans und hielt sich somit zwei Wochen in Folge in den Top Ten der deutschen VOD-Charts. In der Folgewoche ließ die Zugkraft der Beziehungseskapaden und Parkhaus-Peinlichkeiten des fiktionalisierten Bastian Pastewka jedoch relativ deutlich nach:

Vom 21. Februar bis zum 27. Februar brachte es «Pastewka» laut Goldmedia noch auf 1,69 Millionen Bruttokontakte in der deutschen Streamingwelt – wahrlich kein Ergebnis, für das man sich schämen müsste, trotzdem deutet es an, dass Staffel zehn nicht mit großer Macht neue Publikumskreise für das Format erwärmt. Dennoch: Für eine Serie, die Sat.1 zwischendurch spät in der Nacht versendete, ist das schon rein zahlenmäßig ein überaus würdevolles Ende.
02.03.2020 14:00 Uhr Kurz-URL: qmde.de/116280
Sidney Schering

super
schade

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Pastewka

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