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AT&T befördert WarnerMedia-Chef John Stankey

John Stankey wird in naher Zukunft mehr als das frisch erworbene WarnerMedia betreuen müssen.

Der langjährige AT&T-Manager John Stankey wurde am Dienstag zum Präsidenten und Chief Operating Officer des Unternehmens ernannt. Dies ist ein Schritt, der darauf abzielt, die Reihen des Telekommunikationsriesen nach dem angekündigten Rücktritt von John Donovan, dem Leiter von AT&T Communications, der lange Zeit als der zweitgrößte Manager des Unternehmens galt, zu stärkten. Stankey wird WarnerMedia weiterhin leiten, hat aber nun die Aufsicht über die Ad-tech-Einheit Xandr von AT&T und die Kommunikationseinheit AT&T, von DirecTV und drahtlosen Aktivitäten des Unternehmens.

Mit diesem Schritt wird John Stankey als potenzieller Nachfolger von AT&T-CEO Randall Stephenson installiert. „Jetzt ist es an der Zeit, unsere Sammlung von Weltklasse-Inhalten, skalierten Verbraucherbeziehungen, technischem Know-how und innovativer Werbetechnologie enger aufeinander abzustimmen“, sagte Stephenson. „Es ist der natürliche nächste Schritt, die unterschiedlichen und ergänzenden Fähigkeiten von AT&T Communications, WarnerMedia und Xandr zusammenzuführen, um den Verbrauchern die Vorteile eines modernen Medienunternehmens zu bieten.“

Stankes Beförderung wird wohl WarnerMedia-Leuten zu neuen Verantwortungspositionen verhelfen. WarnerMedia hat sich in den vergangenen Monaten von vielen Führungskräften getrennt, da AT&T mehr die Kontrolle übernahm. Unter anderem haben Richard Pleper, der ehemalige HBO-Chef, David Levy, der ehemalige Turner-Präsident und Kevin Tsujihara, der ehemalige WarnerBros-Chef, das Unternehmen verlassen.

WarnerMedia sicherte sich die Arbeit des ehemaligen NBC-Chefs Robert Grennblatt, der HBO, Turner und HBO Max beaufsichtigen soll. Zudem wurde die BBC America-Chefin Ann Sarnoff geholt, die nun Warner Bros. leitet. Jeff Zucker, Präsident von CNN Worldwide, bekam mit der Leitung des Sportgeschäfts mehr Verantwortung.

John Stankey hat WarnerMedia binnen zwölf Monaten stark verändert. Der Pay-TV-Tochter HBO erklärte er, dass die Quantität der Produktionen steigen müsse, er brachte HBO Max auf den Weg und legte die Vermarktung von Turner/HBO/Warner Bros. zusammen. Unter seiner Führung kaufte Warner Bros. die benachbarten ehemaligen NBC-Studios in Burbank, um die Produktionen zu erhöhen. Außerdem könnte er den kompletten The CW-Kauf von CBS einfädeln.


04.09.2019 08:35 Uhr Kurz-URL: qmde.de/111901
Fabian Riedner

super
schade


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