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Mit Imogen Kogge als Merkel: Alexanders Beobachtungen aus 2015 verfilmt

WELT-Journalist Robin Alexander hat ein Buch namens „Die Getriebenen“ geschrieben. Dieses ist jetzt verfilmt worden und erzählt die Geschehnisse rund um die Flüchtlingskrise 2015.

Das Erste hat sich die Verfilmungsrechte am 2017 von Journalist Robin Alexander erschienen Buch „Die Getriebenen“ gesichert und daraus einen Film gemacht. Der Autor beschrieb in seinem Buch die Vorkommnisse in Deutschland rund um die ganz große Flüchtlingswelle im Jahr 2015. Konkret geht es im Film um die Tage, ehe Kanzlerin Angela Merkel die Entscheidung traf, die Grenzen Deutschlands nicht zu schließen. Florian Oeller hat Robin Alexanders Buch für die TV-Verfilmung bearbeitet, Stephan Wagner führte Regie.

„In meiner filmischen Arbeit habe ich mit historischen Projekten oft den Anspruch größtmöglicher Genauigkeit in der fiktionalen Darstellung dokumentierter Abläufe gelegt. Mein Ansatz ist, Zusammenhänge von Politik und Gesellschaft mit Schauspielern in Rollen von Personen aktueller Zeitgeschichte hautnah, menschlich nachvollziehbar, zugleich emotional spannend und sachlich akkurat mit den Mitteln der Fiktion darzustellen“, erklärte Wagner. Vor der Kamera steht Imogen Kogge als Kanzlerin Merkel, Tristan Seith als Minister Peter Altmaier, Wolfgang Prengler als Thomas de Maizière, Radu Banzaru als Viktor Orban und Josef Bierbichler als Horst Seehofer.

Als ARD-Anstalt ist der rbb für den Film zuständig. Martina Zöllner, Film- und Dokuchefin der Anstalt, teilte mit: „Wie politisches Handeln die Verhältnisse beeinflusst - oder eben nicht - beschäftigt uns jeden Tag. Mit der medialen Inszenierung der Politiker wächst das Interesse daran, zu wissen, was wirklich passiert ist.“ In Robin Alexanders Buch sei detailgenau beschrieben, wie eine Mischung aus Zeitdruck, Rivalitäten und Zwängen die Politiker zu Getriebenen gemacht hätte. Alexander ist Politik-Experte und schreibt für die "Welt" und die "Welt am Sonntag".
11.07.2019 07:46 Uhr Kurz-URL: qmde.de/110650
Manuel Weis

super
schade


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Robin Alexander

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