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DAZN erweitert Angebot und neuer ATP-Cup rüttelt Tennis-Welt durch

Seit neustem ist DAZN auch in Spanien verfügbar, der Streaminganbieter hat große Pläne für die Zukunft. Außerdem hat die Ausschreibung für den neuen großen Teamwettberwerb im Tennis begonnen. Welche Auswirkungen hat der neue ATP-Cup auf die Tennis-Welt?

Ausschreibung der Ausstrahlungsrechte für den neuen ATP-Cup hat begonnen


Sporthighlights der kommenden Woche

  • Dienstag, 21 Uhr: Champions League Achtelfinale Borussia Dortmund – Tottenham Hotspur (Sky)
  • Mittwoch, 19.15 Uhr: Eishockey DEL 1. Playoff-Runde Bremerhaven – Nürnberg (Sport1/MagentaSport)
  • Mittwoch, 21 Uhr: Champions League Achtelfinale Paris Saint-Germain – Manchester Utd (Sky)
  • Täglich, ab Donnerstag-Nachmittag: Biathlon WM in Östersund (ARD/ZDF/Eurosport)
  • Donnerstag, 18:55 Uhr: Europa League Achtelfinale Eintracht Frankfurt – Inter Mailand (DAZN/Nitro)
  • Freitag, 19.15 Uhr Eishockey DEL 1.Playoff-Runde Straubing Tigers - Eisbären Berlin (Sport1/MagentaSport)
  • Sonntag, 17.30 Uhr: Premier League Arsenal – Manchester Utd (DAZN)
  • Der Quotenmeter.de – Exotentipp: Samstag, 18 Uhr: Rugby HSBC World Rugby Sevens Series Vancouver Tag 1 (DAZN)
Am 4. März beginnt der Ausschreibungsprozess für die Medienrechte des neuen ATP-Cups. Im Januar 2020 wird das neue Turnier erstmals ausgetragen. In Australien begegnen sich dort zum Auftakt der Tennis-Saison die 24 besten Teams der Welt. Gekämpft wird um 750 ATP-Ranglistenpunkte und 15 Millionen US-Dollar Preisgeld. Teilnahmekriterium ist der Weltranglistenplatz des aktuell besten Spielers einer Nation. Gespielt wird in sechs Gruppen zu je vier Mannschaften. Die acht besten Teams der Gruppenphase duellieren sich dann im K.O.-Modus bis es einen Sieger gibt. Mit Ende des Wettbewerbs schließt er perfekt an das erste Grand-Slam Turnier des Jahres, die Australian Open, an. Viele Spieler und Funktionäre bewerten den neuen Wettbewerb positiv. Sie sehen in ihm den optimalen Einstieg in die Saison.

Der ATP-Cup gilt als Nachfolger für den World Team Cup, bei dem von 1978 bis 2012 im Düsseldorfer Rochusclub um den Mannschafts-WM-Titel gekämpft wurde. Auf Grund der großen Beliebtheit der Teamwettbewerbe bei den Fans entschloss man sich das Turnier ins Leben zu rufen. Die internationalen Sendeinhalte des Turniers werden vollständig von ATP Media in Zusammenarbeit mit Tennis Australia als ausrichtende Sendeanstalt produziert. Bis zum 18. April haben Unternehmen, die an den internationalen Übertragungsrechten interessiert sind, Zeit sich für die Rechte zu bewerben. ATP Media möchte dann bis zum 29. April eine Entscheidung über die Rechtevergabe treffen.

Die Bieter haben die Wahl Gebote für verschiedene Rechtepakete abzugeben (Highlights, Live-Übertragung, etc.). Mögliche Interessenten im deutschsprachigen Raum könnten Sky, Eurosport, DAZN oder auch Amazon sein. Gerade Sky, welches die Exklusiv-Rechte an großen ATP-Turnieren besitzt, dürfte großes Interesse anmelden. Aber auch für die anderen ist die Sicherung von zumindest einem Teil der Rechte durchaus interessant. Eurosport zum Beispiel zeigt bereits einige Turniere aus Deutschland live und auch DAZN bietet online kleinere ATP-Turniere an.

Was ändert sich mit dem neuen ATP-Cup für die restlichen Team-Wettbewerbe?


Mit dem ATP-Cup kommt neben dem Laver Cup und dem Davis Cup noch ein weiterer großer Teamwettbewerb auf uns zu. Interessant ist dabei der Blick auf den Davis Cup, an dem für die Saison 2019 zuletzt erst maßgebliche Änderungen vorgenommen wurden, die nicht jedem gefielen. Der Davis Cup war der bisher wichtigste Wettbewerb für Nationalmannschaften im Herrentennis. In der Weltgruppe trafen die 16 besten Mannschaften in einem K.o.-System aufeinander (Start mit Achtelfinale). Über die Saison verteilt spielten die Mannschaften in Duellen, die auf zwei Tage verteilt waren, von Februar bis November den Sieger des Davies Cups aus. Die acht Verlierer der ersten Runde mussten eine Relegation gegen die Gewinner der höchsten Kontinentalgruppen spielen.

Ab 2019 ändert sich der Modus jedoch. In diesem Jahr wird das Turnier deutlich kompakter verlaufen. Bereits am 1. und 2. Februar wurde eine Qualifikationsrunde für das im November stattfindende Finale ausgetragen. In dieser Runde spielten 24 Nationalmannschaften in direkten Begegnungen zwölf der insgesamt 16 Plätze der Finalrunde aus. Teilnehmer der Qualifikation waren die vier Viertelfinalisten und die acht Sieger der Relegationsspiele des Vorjahres. Die übrigen zwölf Starter ergaben sich aus dem TF-Rating der Nationen aus den verschiedenen Zonen. Im Finale, dass vom 18. bis 24. November 2019 ausgetragen wird, treffen die zwölf Qualifikanten dann auf die vier Halbfinalisten des Vorjahres und zwei Wildcard-Teilnehmer.

Damit wurde der Davis Cup 2019 insgesamt deutlich gestrafft. Statt über das Jahr verteilt, findet das Finale jetzt kompakt am Ende der Saison statt. Weltcup-Punkte gibt das Turnier für die Einzelspieler immer noch nicht. Viele Spieler kritisieren den neuen Modus, unter anderem Alexander Zverev hatte schon angekündigt nicht am neugestallteten Finalturnier teilzunehmen. Nach dem neuen ATP Cup und dem Laver Cup wird das Turnier wohl nur noch an die dritte Stelle der wichtigsten Teamwettbewerbe rücken. Der Termin zum Ende der Saison ist zudem äußerst ungünstig, da die Spieler so kaum eine Auszeit bekommen, falls sie auch am ATP-Cup zu Beginn der nächsten Saison teilnehmen wollen.

Die Tennis-Fans können sich mit dem ATP-Cup jedenfalls auf ein neues großes Turnier freuen. Welche Auswirkungen es auf die anderen Wettbewerbe und vor allem auf den Davis Cup hat, wird sich am Ende der diesjährigen Saison zeigen müssen.

DAZN nimmt Spanien in seinen Live-Markt auf


Nach Japan, Deutschland, Österreich, Schweiz, Kanada, Italien und den USA startete der Live-Sport Anbieter DAZN sein Programm in einem weiteren Land. Am 27. Februar verkündete der erste globale Live- und On-Demand-Broadcaster für Sport, dass nun auch in Spanien vielfältige Live-Events ausgestrahlt werden. Für erschwingliche 4,99 Euro pro Monat können die spanischen Sportfans von nun an auf den meisten internetfähigen Empfangsgeräten ihre Lieblingssportarten verfolgen.

DAZN Group-CEO Simon Denyer zeigte sich auf der Pressekonferenz in Madrid vergangene Woche hocherfreut: „Dies ist der Beginn einer neuen Ära für die spanischen Sportfans, die sich der von uns angestoßenen, weltweiten Revolution des flexiblen, auf Wunsch abrufbaren und erschwinglichen Sports anschließen.“ Für den neuen Markt wurde ein breites Sportangebot angekündigt, das unter anderem Schlüsselrechte für den Motorsport der MotoGP, Moto 2 und Moto 3 bis 2022 beinhaltet. Ab der kommenden Saison enthält das Angebot des Weiteren auch den europäischen Spitzenbasketball der Turkish Airlines EuroLeague bis zur Saison 2022/23, sowie die englische Fußball Premier League bis 2021/22. Hinzukommen noch Basketball des 7Days EuroCups und der FIBA Basketball-WM sowie Fußball der japanischen J. League. Neben dem bekannten globalen Fußball-Angebot, bestehend aus den englischen und italienischen Pokalwettbewerben, sowie der zweiten, dritten und vierten englischen Liga, kann sich der Sportfan noch Motorsport der WRC, World SBK und den MotoE-Weltcup zu Gemüte führen. Wem das noch nicht reicht, der findet im Kampfsport der UFC, Golden Boy, Matchroom Boxing USA/UK und Bellator weitere Auswahl. Auch die PDC Darts-Welt ist im Streaming-Portal mit dabei.

Ein besonderes Schmankerl für die Fans ist zudem die Verpflichtung von Superstar Neymar Jr. und Trainerlegende José Mourinho als Markenbotschafter des Portals. „Sie werden auch auf unserer Plattform zu sehen sein. Das ist ein großer Moment für uns und wir können es kaum erwarten loszulegen", freute sich Veronica Diquattro, EVP, Southern Europe, DAZN. Mourinho wird 2019 zudem als Experte fungieren. „DAZNs Art der Live-Übertragung von Fußball ist anders als das, was ich zuvor erlebt habe. Ich mag die Authentizität und die stetige Weiterentwicklung der Sportübertragungen. Ich freue mich darauf, als globaler Botschafter Teil von DAZN zu werden und mit dieser Plattform Fußballfans auf der ganzen Welt zu erreichen“, erklärte Mourinho seine neue Aufgabe.

DAZN soll auch nach Brasilien kommen


Neymar Jr. gliedert sich in eine Riege von weltbekannten Spitzensportlern ein, die u.a. Christiano Ronaldo, Saúl „Canelo“ Álvarez und Marc Márquez umfasst. Der brasilianische Ausnahmestürmer soll während seines mehrjährigen Engagements dabei helfen den brasilianischen Markt zu erschließen, auf dem DAZN derzeit noch via Social Media-Stream seine Zuschauer unterhält. Der Service soll aber in den kommenden Monaten offiziell starten. „Brasilianer stellen sich hinter die Teams und Athleten, die sie lieben. Ich glaube, dass DAZN die gleiche Art von Leidenschaft für den Sport besitzt und es den Menschen so einfach und erschwinglich wie möglich machen möchte ihren Lieblingssport zu sehen. Sport sollte für jeden zugänglich sein und ich freue mich, einer Marke beizutreten, die dieses Ziel in ihrer DNA hat“, lobte der PSG-Spieler die Ziele des Sportdienstes. Brasilien wäre damit bereits das neunte Land, indem der Streamingdienst verfügbar ist.

Neben Livesport-Angeboten wird es demnächst auch die DAZN Original Doku-Serie «n Our Blood» geben, in der in drei Episoden die Tradition der großen spanischen MotoGP-Fahrer Àlex Crivillé, Jorge Lorenzo und Marc Márquez gefeiert wird. Die Serie untersucht die Leidenschaft Spaniens für MotoGP über Generationen hinweg. Die jeweils dreißigminütigen Dokumentationen sollen den Beginn der neuen MotoGP-Saison Anfang März markieren.

Spitzenspiel in der Bundesliga räumt ab


Die Ansetzung des Verfolgerduells Zweiter gegen Dritter am Samstag um 18:30 Uhr ließen sich viele Fußballfans nicht entgehen. Das spektakuläre 5:1 der Bayern gegen Borussia Mönchengladbach fesselte einige Zuschauer an die TV-Bildschirme. Sky übertrug die Vorabend-Partie exklusiv im deutschen Fernsehen und erzielte eine starke Sehbeteiligung von 5,4 Prozent. Insgesamt lockte das Spitzenspiel 1,34 Millionen Zuschauer zum Pay-TV Sender. Bei den 14- bis 49-Jährigen kam das „Topspiel der Woche“ sogar auf herausragende 9,8 Prozent Marktanteil. Zum Vergleich: In der Vorwoche lag die Sehbeteiligung in der Zielgruppe beim Aufsteigerduell Düsseldorf gegen Nürnberg noch bei mauen 2,9 Prozent. Die Bayern sorgen also, wie fast jedes Mal, für hervorragende Quoten.

Auch «Das aktuelle Sportstudio» profitierte von dieser prominenten Begegnung im Samstagabend-Spiel. Da Free-TV-Zuschauer die Highlights des Spiels erst spätabends im ZDF sehen konnten, lockte dieses interessante Spiel viele Zuschauer an. Insgesamt 2,35 Millionen Fußballfans schalteten ein. Das war die bisher größte Reichweite im Jahr 2019 für die Mainzer Produktion. Bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte die Sportsendung außerdem starke elf Prozent Marktanteil. Im zweistelligen Bereich lag man dort zuletzt im November 2018 als der Rekordmeister auf Tabellenführer Borussia Dortmund traf.

Schalke 0:4 gegen Düsseldorf: Krise verschärft sich in der Konferenz


Nachdem Christian Heidel bereits in der Vorwoche einem Rauswurf zuvorkam und freiwillig zurücktrat, verschärfte sich die Krise der Schalker am Samstagnachmittag weiter. Im eigenen Stadion gingen die Gelsenkirchener mit 0:4 gegen Aufsteiger Düsseldorf unter. Die Mannschaft stand im Spiel völlig neben sich und zeigte eine desolate Vorstellung. Die Fans machten nach dem Spiel ihrem Frust Luft und forderten die Kapitänsbinde von Spielführer Stambouli ein. Zudem stellte sich Trainer Domenico Tedesco vor die enttäuschten Fans und hörte sich deren wilde Kritik an. Momentan deutet vieles auf einen Abschied beim abstiegsbedrohten Revierclub hin. Den Aufreger der Bundesliga-Konferenz verfolgten zusammen mit den restlichen Spielen am Samstag ab 15:30 Uhr 15,7 Prozent der 14- bis 49-Jährigen bei Sky.

«Doppelpass» – ohne Hoeneß – noch stärker


Nachdem der «Check24 Doppelpass» mit dem prominenten Gast Uli Hoeneß schon in der Vorwoche grandiose Zahlen schrieb, steigerte sich der Sport-Talk an diesem Wochenende überraschender Weise weiter. Am Sonntagmorgen verfolgten starke 1,21 Millionen Fußball-Fans den Talk von Helmer und Co. Der Marktanteil lag bei sensationellen 8,4 Prozent. Am letzten Wochenende waren es noch 1,05 Millionen Zuseher und eine Sehbeteiligung von 8,0 Prozent. Damit fuhr die Münchner Produktion eine echte Quoten-Überraschung für Sport1 ein. Zentrale Themen dieses Mal: Das Chaos bei Schalke 04 und der strauchelnde BVB mit Verfolger Bayern München.

Neue Formel 1- Saison startet bald


Die letzten Tests sind beinahe abgeschlossen. In zwei Wochen ist es so weit: Die Saison-Eröffnung in Melbourne steht auf dem Programm. Am 17. März geht es traditionell mit dem Grand Prix von Australien los und das mit einem neuen alten Bekannten im TV. Nach einem Jahr Abstinenz meldet sich Sky zurück auf der großen Rennsportbühne. Nachdem deutsche Formel 1-Fans in der letzten Saison auf die Übertragungen des Pay-TV Senders verzichten mussten, ließ sich Sky die Blöße nicht noch ein weiteres Mal geben und stieg wieder in das große Geschäft ein. Wem die Werbepausen während des Rennens bei RTL in der letzten Laufzeit auf die Nerven gingen, der hat nun wieder die Möglichkeit für ein paar Groschen mehr mit der unterbrechungsfreien Übertragung von Sky vorlieb zu nehmen. Bereits zum Abschluss der letzten Rennserie kritisierte FIA-Präsident Jens Todt die vielen Werbeunterbrechungen der Übertragungen des Kölner Privatsenders. Ab dieser Saison wird die Motorsport-Königsklasse also wieder bei RTL und Sky empfangbar sein. Das gilt übrigens auch für 2020. Erst ab 2021 wird über einen neuen TV-Rechtevertrag verhandelt. Außerdem gibt es seit 2018 die Möglichkeit sich die Rennen über den Online-Streaminganbieter von Liberty Media, den Besitzern der Formel 1, zu Gemüte zu führen. Der Zuschauer hat also dieses Jahr einiges an Auswahl. Daher fragen wir uns:
Die neue Formel1-Saison steht an. Wo schaut ihr sie?
Bei RTL.
23,6%
Bei Sky.
71,9%
Bei F1 TV.
4,5%

Adler Mannheim krönen Hauptrunde der DEL, Berlin in den Pre-Playoffs


Am Freitag um 19:25 Uhr am vorletzten Spieltag zeigte Sport1 im Free-TV bereits das Topspiel der DEL zwischen den Augsburger Panthers und den Adler Mannheims. Mit einem 6:2 sicherten sich die Adler den ersten Rang in der Abschlusstabelle und krönten eine überragende Hauptrunden-Spielzeit. Am Sonntag um 13:55 Uhr übertrug der Münchner Sender dann zum Abschluss der DEL Hauptrunde die Partie der Eisbären Berlin gegen die Düsseldorfer EG. Insgesamt 0,22 Millionen Fans verfolgten den 2:0-Sieg der Berliner, die damit den Einzug in die erste Play-off-Runde sicherten. Die Sehbeteiligung belief sich auf 1,3 Prozent, bei den Klassisch-Umworbenen waren es 1,5 Prozent. Zum Abschluss der Saison stehen ab Mittwoch dann die ersten Play-Off-Spiele bei Sport1 und MagentaTV auf dem Programm.
04.03.2019 11:22 Uhr Kurz-URL: qmde.de/107662
Niklas Spitz

super
schade

93 %
7 %

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