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Nach dem Super Bowl ist vor der Off-Season - Wie lief der Sonntagabend bei ProSieben MAXX?

«Border Patrol Australia» und «Border Patrol New Zealand» nehmen seit zwei Wochen den Sendeplatz von «ran Football» ein. Wie schlagen sich die beiden Formate aus Down Under?

Nachdem vor zwei Wochen das größte Sport-Event des Jahres in den USA stattfand, laufen aktuell nur noch zwei der großen vier Sportarten in den Vereinigten Staaten, NHL-Eishockey und NBA-Basketball. Die NBA befand sich an diesem Wochenende allerdings ebenfalls in einer Pause, das All-Star Wochenende stand auf dem Plan. Der Super Bowl zwischen den New England Patriots und den Los Angeles Rams beendete vor zwei Wochen die Saison der NFL. Somit ist auch in Deutschland das Football Fieber wieder etwas gesunken. Grund genug, um zu analysieren wie es für den Football-Sender hierzulande ProSieben MAXX aktuell am Sonntagabend läuft.

Klar ist, dass der Nischen-Sender durch den Football nicht nur Preise einheimste, sondern auch großartige Reichweiten und Marktanteile verzeichnete. «ran Football» ergatterte seit November vergangenen Jahres jede Woche über eine halbe Million Zuschauer. Auch der Marktanteil lag stets bei über vier Prozent. Seit vergangener Woche stehen aber nicht mehr die härtesten Sportler von Übersee im Programmplan, sondern Männer und Frauen aus ganz anderen Breitengraden. «Border Patrol Australia» und «Border Patrol New Zealand» nehmen die Primetime der ProSieben-Tocher am Sonntagabend ein. Wie kamen die Grenzkontrolleure an? Die Doppelfolge «Border Patrol Australia» verzeichnete um 20:15 Uhr 0,14 Millionen Zuschauer und im Anschluss wuchs das Publikum auf 0,16 Millionen an. Der Zielgruppenanteil belief sich auf 0,8 und dann auf 0,7 Prozent. Ab 21:05 Uhr standen dann vier Folgen «Border Patrol New Zealand» auf dem Programm. Die Reichweite stieg zunächst auf 0,18 Millionen Fans. Der Anteil bei den Jungen lag bei 0,8 Prozent. Bei den weiteren Folgen verzeichnete ProSieben MAXX 0,17, dann passable 0,21 und 0,20 Millionen Interessierte. Der Marktanteil verbesserte sich stetig von 0,8 auf 1,1 und dann auf gute 1,3 Prozent.

Vorige Woche verbuchten zwei Folgen «Border Patrol Australia» nur 0,09 und 0,12 Millionen Zuschauer. Aus der umworbenen Zielgruppe schalteten jeweils 0,05 Millionen 14- bis 49-Jährige ein. Der Marktanteil belief sich jeweils auf 0,04 Prozent. Kein Vergleich also mit dem amerikanischen Spitzensport, dessen Spitzenwert bei 8,0 Prozent bei den Umworbenen liegt. Vier Folgen «Border Patrol New Zealand» vergrößerten vergangene Woche das Publikum zunächst auf 0,14 Millionen Zuschauer, ehe die Reichweite ab 21.35 Uhr auf 0,12, 0,09 und 0,08 Millionen sank. Auch bei den Umworbenen konnten im Vergleich zum großen Nachbarn zunächst noch 10.000 Interessierte dazugewonnen werden. Bei Folge zwei, drei und vier standen noch 0,05, 0,02 und erneut 0,02 Millionen Zuschauer auf dem Zettel. Der Sender aus Unterföhring verzeichnete zu Beginn der Viererreihe einen Marktanteil von 0,5 Prozent. Im Anschluss rutschte die Quote von 0,5 auf 0,2 und 0,3 Prozent ab.
© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
18.02.2019 09:23 Uhr Kurz-URL: qmde.de/107320
Veit-Luca Roth

super
schade


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Border Patrol Australia Border Patrol New Zealand ran Football

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