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Einigung: Netflix zahlt künftig in den Filmförderfonds ein

So tut der Streaming-Dienst der Kinobranche also doch noch etwas Gutes.

Netflix und die Filmförderungsanstalt (FFA) haben keine Lust auf weitere Prozesse. Stattdessen einigten sich beide Seiten in der Frage, ob auch Netflix in den Geldtopf der Filmförderer einzahlt. Bereits vor knapp einem Jahr hatte der Europäische Gerichtshof gesagt, dass Netflix dazu verpflichtet sei. Jetzt gibt es eine Einigung und ab September wird laut Welt Geld fließen. Wie viel, ist nicht klar. Bei Unternehmen mit einem Umsatz bis zu 20 Millionen Euro liegt der Prozentsatz aktuell bei 1,8 Prozent; von Netflix liegen aber allein aus Deutschland keine Geschäftszahlen vor.

Amazon zahlt schon seit geraumer Zeit an die FFA, daneben bekommt man auch Geld von TV-Sendern und Kinobetreiber. Der Gesamt-Etat der FFA liegt derzeit bei rund 75 Millionen Euro – und er dürfte nach Zahlung von Netflix noch ein bisschen steigen.

Gefördert werden übrigens nur Kinoprojekte, keine reinen TV-Formate.
15.02.2019 12:49 Uhr Kurz-URL: qmde.de/107283
Manuel Weis

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