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Arthouse-Kinocharts 2018: «Three Billboards» schlägt sie alle

Die AG Kino-Gilde hat die Zahlen studiert und nennt die erfolgreichsten Filme, die 2018 in den deutschen Programmkinos liefen. Der größte Hit aus Deutschland ist die Streitkomödie «Der Vorname».

Verluste

Im Vergleich zu 2017 gab es in den Mitgliedskinos der AG Kino-Gilde einen Besucherrückgang von 8,5 % sowie einen Umsatzrückgang von 8,1 % zu vermelden. Die gesamte deutsche Kinobranche geht unterdessen von einem Minus von 16% aus, insofern haben die Arthouse-Theater das Krisenjahr noch recht gut überstanden.
Obwohl die Multiplexe der Bundesrepublik eifrig dazu beitragen, aus großer Popcornunterhaltung auch ordentliche Blockbuster zu machen, sind die Filmkunstkinos dieses Landes alles andere als nur ein Nischenmarkt: Allein schon die Mitgliedskinos der AG Kino-Gilde zählten 2018 17,3 Millionen Besucherinnen und Besucher und hatten somit einen Anteil von 18,1 Prozent am gesamten deutschen Kinomarkt. In einer Pressemitteilung hat die Arthouse-Gemeinschaft die Zahlen des vergangenen Jahres genau unter die Lupe genommen und die Top 20 Filme ihres Publikums ausgewertet.

So sahen sich etwa 400.000 Menschen in den Programmkinos «Three Billboards outside Ebbing, Missouri» an, womit Martin McDonaghs pechschwarze Dramödie den Spitzenreiter darstellt. Der weltweite Kassenschlager «Bohemian Rhapsody» landet auf Rang zwei, gefolgt von Steven Spielbergs Journalismusdrama «Die Verlegerin» auf dem Bronzeplatz. Der gefragteste deutsche Film, Sönke Wortmanns Streitkomödie «Der Vorname», schnappt sich den vierten Platz. Der als bester Film mit dem Academy Award gekrönte «Shape of Water – Das Flüstern des Wassers» füllt die Top Five aus.

Und dies ist die komplette Top-20-Rangliste:
1 «Three Billboards outside Ebbing, Missouri» (Martin McDonagh, USA)
2 «Bohemian Rhapsody» (Bryan Singer und Dexter Fletcher, USA)
3 «Die Verlegerin» (Steven Spielberg, USA)
4 «Der Vorname» (Sönke Wortmann, DEU)
5 «Shape of Water – Das Flüstern des Wassers» (Guillermo del Toro, USA)
6 «Gundermann» (Andreas Dresen, DEU)
7 «Loving Vincent» ( Dorota Kobiela, Hugh Welchman, UK)
8 «25 km/h» (Markus Goller, DEU)
9 «Der Junge muss an die frische Luft» (Caroline Link, DEU)
10 «Die dunkelste Stunde» (Joe Wright, UK)
11 «BlacKkKlansman» (Spike Lee, USA)
12 «3 Tage in Quiberon» (Emily Atef, DEU)
13 «Aus dem Nichts» (Fatih Akin, DEU)
14 «Das schweigende Klassenzimmer» (Lars Kraume, DEU)
15 «Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm» (Joachim A. Lang, DEU)
16 «Das Leben ist ein Fest» ( Olivier Nakache, Éric Toledano, FRA)
17 «Astrid» (Pernille Fischer Christensen, SWE)
18 «Lady Bird» (Greta Gerwig, USA)
19 «Das Leuchten der Erinnerung» (Paolo Virzi, ITA)
20 «Werk ohne Autor» (Florian Henckel von Donnersmark, DEU)
16.01.2019 13:58 Uhr Kurz-URL: qmde.de/106562
Sidney Schering

super
schade


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Tags

Bohemian Rhapsody Die Verlegerin Der Vorname Gundermann Loving Vincent 25 km/h Der Junge muss an die frische Luft Die dunkelste Stunde BlacKkKlansman 3 Tage in Quiberon Aus dem Nichts Das schweigende Klassenzimmer Das Leben ist ein Fest Astrid Lady B

Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
Sentinel2003
16.01.2019 14:13 Uhr 1
Joar, was für ein total guter Film dieses "Three Billborads"!!!
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