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19 Jahre später: Sonnenfinsternis light

Am Samstag findet in Nordeuropa eine weitere Sonnenfinsternis statt. Schon die Mondfinsternis vor drei Wochen war für die Menschen ein großes Highlight.

Es war das Thema des Sommers 1999: Die Sonnenfinsternis vom 11. August. Die Tageszeitungen, TV-Zeitschriften und Kioske wurden überrannt mit dem Accessoire des Jahres: Das waren noch keine Smartphones, Bubble-Tea oder Birkenstock-Sandale, sondern eine Sonnenbrille für die Finsternis. Hierzulande konnte man zur Mittagszeit das Ereignis zwischen Saarbrücken, Kaiserslautern, Karlsruhe, Pforzheim, Heilbronn, Stuttgart, Reutlingen, Ulm, Augsburg, Ingolstadt und München sehen.



Weitere Teile von Nordamerika, Nordafrika, Europa und Asien konnten zumindest eine teilweise Sonnenfinsternis miterleben. Die Privatsender ProSieben und RTL sendeten ein Nachrichten-Special, bei dem die Menschen noch nicht einmal aus dem Fenster schauen mussten. Praktisch für viele Angestellte, denn die Sonnenfinsternis fand gegen 12 Uhr statt. Während im Süden Deutschlands die Sonne für etwa eineinhalb Minuten verschwunden war, hatten Rumänen den Vorteil, dass sie fast zweieinhalb Minuten auf die Sonne verzichteten.

Die nächste totale Sonnenfinsternis, die man aus Deutschland beobachten kann, wird erst wieder im Jahr 2081 stattfinden. Eine Sonnenfinsternis ist nichts Gewöhnliches – es finden pro Jahr meist zwei bis drei statt. Die vergangene totale Sonnenfinsternis war am 21. August 2017 in Nordamerika. Auch dort wurde das Himmelspektakel zum Event. Es flogen viele Beobachter aus aller Welt ein und wollten das Spektakel einmal mehr live erleben. Natürlich ist auch eine Reise in die USA bequemer und günstiger als zur totalen Sonnenfinsternis nach Chile und Argentinien.



Die Bewohner von Grönland, Norwegen, Spitzbergen, Schottland, Schweden, Finnland und Litauen bekommen am 11. August 2018 ebenfalls eine Sonnenfinsternis zu Gesicht. Allerdings handelt es sich dabei nur um eine partielle Finsternis – die Erde wird nur vom Halbschatten des Mondes abgedeckt.

Nicht nur die Sonnenfinsternis zieht Menschen an, auch vor drei Wochen waren viele von der Mondfinsternis begeistert. Am 27. Juli 2018 begann eine rund zweistündige zentrale und totale Mondfinsternis, die einen Blutmond zur Folge hatte. Das Besondere an dieser Himmelsposition war, dass dies mit sechs Stunden Mondfinsternis die längste war, die im 21. Jahrhundert stattfand und stattfinden wird.

#Supermond #Blutmond #Mondfinsternis #vielzufrüh

Ein Beitrag geteilt von Dennis Renkel (@lokireach) am



Schon am 21. Januar 2019 kann die nächste Mondfinsternis beobachtet werden. Allerdings findet diese nicht am warmen Freitagabend statt, sondern am frühen Montagmorgen gegen 5 Uhr.

Egal ob Sonnen- oder Mondfinsternis – die sozialen Medien sind voll davon. Tausende von Nutzer schießen Fotos und Videos und halten die Himmelsereignisse fest. Das ist vor allem beim Dienst Instagram eine schöne Abwechslung zu den Millionen Selfies.
10.08.2018 17:50 Uhr Kurz-URL: qmde.de/102890
Fabian Riedner

super
schade


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